Handball: Siege gegen Großenheidorn und Großenlüder

Gelungenes Test-Wochenende für den Northeimer HC

Kraftvoll zum Erfolg: Paul-Marten Seekamp zieht hier gegen die Großenheidorner Kevin Ströh (rechts) und Bastian Weiß zum Tor.
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Kraftvoll zum Erfolg: Paul-Marten Seekamp zieht hier gegen die Großenheidorner Kevin Ströh (rechts) und Bastian Weiß zum Tor.

Zwei Testspiele, zwei Siege! Handball-Drittligist Northeimer HC schaut auf ein gelungenes Wochenende zurück.

Northeim - Am Samstagnachmittag gab es einen 29:26 (15:16)-Erfolg gegen den ambitionierten niedersächsischen Oberligisten MTV Großenheidorn. Am Sonntag folgte ein 36:25 (16:11) gegen den hessischen Oberligisten Großenlüder.

Großenheidorn, in der Relegation haarscharf am Aufstieg in Liga 3 gescheitert, überraschte mit einer offensiven Deckung und zwang den NHC, sein Spiel weit vor der gegnerischen Abwehr aufzuziehen. Laut Trainer Carsten Barnkothe waren seine Spieler auf den Halb-Positionen dabei zu wenig explosiv und flexibel. Der MTV zog durch den überragenden Ex-Burgdorfer Bastian Weiß (zwölf Tore) auf 12:7 davon. Mit Paul-Marten Seekamp kam zur Halbzeitmitte dann mehr Stabilität in die Deckung. Ganze zwölf Minuten gelang dem MTV kein Tor, der NHC schien den Gegner in den Griff zu bekommen. Doch der Gast wehrte sich. Nun hielt Neuzugang Joe Schuster sein Team mit aggressivem Deckungsverhalten im Spiel.

Nach der Pause schien beim NHC der Knoten zu platzen. Malte Wodarz glich zum 18:18 aus, aber Großenheidorn zog immer wieder bis zur 24:23-Führung nach. Vor allem Bastian Weiß überwand Torwart Eggert zu oft. Erst Jannes Meyer bewahrte Northeim mit drei Würfen aus dem Rückraum von der möglichen Niederlage. Letztlich war der Drittligist breiter aufgestellt, zeigte aber gegen die offensive Abwehr des MTV zu wenige Ideen.

NHC: Eggert, Wenderoth, Pätz – Pogadl, Meyer 4, Schuster 2, Lange 1, Seekamp 3, Neufing, Springer, Hoppe 3, Sültmann 2, Gerstmann 3, Bode 2, Stancic 1, Falkenhain, Stöpler 5/4, Wodarz 3

Am Sonntag ging es gegen DJK-SSV Großenlüder/Hainzell weiter. Coach Barnkothe sah von der Tribüne, wie sich unter Regie von Co-Trainer Nicolai Hansen viele Spieler aus der zweiten Reihe präsentierten. Mit Björn Wenderoth im Tor sowie Pogadl und Falkenhain in der Mitte bewies auch der zweite Anzug seine Tauglichkeit und führte zur Pause 16:11.

Auch danach gelangen gute Ballstafetten und flüssiges Kombinationsspiel. Mit Kreuzbewegungen von Falkenhain und Pogadl wurden die Außen und der Kreis immer wieder freigespielt. Co-Trainer Hansen war daher „mit viel zufrieden, mit wenig unzufrieden“ und freute sich über die Leistungen von Wenderoth und Pätz im Tor.

NHC: Eggert, Wenderoth, Pätz – Pogadl 2, Meyer, Schuster, Lange 5/1, Seekamp 2, Neufing 1, Springer, Hoppe 4, Sültmann 1, Gerstmann, Bode 3, Stancic 2, Falkenhain 2, Stöpler 8/2, Wodarz 8. (Axel Janßen)

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