3. Liga

Gensungen enttäuscht beim 28:33 in Leichlingen auf der ganzen Linie

Vince Schmidt
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Vince Schmidt

Die ESG Gensungen/Felsberg bekommt in der 3. Handball-Liga einfach kein Bein an die Erde. Auch beim Leichlinger TV mussten sich die Edertaler mit 28:33 (10:13) geschlagen geben - die fünfte Niederlage im fünften Spiel, so dass dem Neuling schon früh die Abstiegsrunde droht.

Leichlingen - Schlimmer noch als die neuerliche Pleite stieß Arnd Kauffeld die schwache Leistung seines Teams - und damit nach dem spielerischen Aufwärtstrend gegen die SGSH Dragons (25:26) ein „unerklärlicher Rückfall“ - auf. Dokumentiert durch 25 Fehlwürfe und 15 technische Fehler. „Das sagt schon alles“, sagte Arnd Kauffeld. Nämlich, „dass wir mit unseren eigenen Fehlern den Gegner aufgebaut und unser eigenes Spiel kaputt gemacht haben.“ So lief die ESG von Anfang an hinterher.

Allerdings bis zum 6:5 (14.) in Sichtweite dank vier Treffer des gut aufgelegten Vince Schmidt. Als ausgerechnet der Rückraumlinke auf die Strafbank musste, erhöhten die Rheinländer in Überzahl auf 8:5 und kurz darauf Maxim Swiedelsky auf 9:5 (19.).

Bis dahin hatte Gensungens Rechtsaußen Maxim Schalles schon zwei Siebenmeter verworfen und zwei Tempogegenstöße vergeben. Und wurde durch Jan Hendrik Otto ersetzt, der von seiner sonstigen Sicherheit vom Punkt allerdings ebenfalls weit entfernt ist. Immerhin. Der Gegner, klug geführt vom litauischen Nationalspieler Novickis, dem die Gensunger Deckung zuviel Spielraum gewährte, kochte auch nur mit Wasser. Dazu hielt Torwart Lauterbach seine Mannen bis zur Pause im Spiel.

„Wir hatten immer mal wieder die Chance ranzukommen, doch dann folgte der nächste Rückschlag“, beschrieb der ESG-Coach den frustrierenden Spielverlauf. Als „Rückschlag“ ging Leichlingens 3:0-Lauf zum 16:10 (35.) durch, wiederum eingeladen von kapitalen Fehlern des Gegners. Dann raffte sich Heinrich Wachs, der auf der Mitte den immer noch angeschlagenen Jona Gruber vertrat, auf und verkürzte mit vier Tore auf 18:16 (40.). Die Wende? Nein. Leichlingen konterte zum 21:16 (42.). Und spätestens als Kevin Symmanek, Timo Blum und Valdas Novickis in Überzahl auf 25:18 erhöhten (46.), war die Vorentscheidung gefallen.

Der Gastgeber, in der Breite sicherlich torgefährlicher und sicherer im Abschluss, verwaltete den Vorsprung. Und freute sich über den dritten Saisonsieg, von dem der Gast derzeit nur träumen kann. Denn noch hat er keinen einzigen.  

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