3. Liga

Gensungen feiert ersten Saisonsieg

Dank an die mitgereisten Fans: Zusammen mit seinen Anhängern bejubelt die ESG Gensungen/Felsberg den 28:21-Erfolg im Kellerduell der 3. Liga.
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Dank an die mitgereisten Fans: Zusammen mit seinen Anhängern bejubelt die ESG Gensungen/Felsberg den 28:21-Erfolg im Kellerduell der 3. Liga.

Endlich: Der Bann ist gebrochen! Im siebten Spiel feierte Aufsteiger ESG Gensungen/Felsberg den ersten Sieg in der 3. Handball-Liga. Und spielte sich beim 28:21 (14:12) im Kellerduell beim TuS Volmetal nach dem Wechsel sogar richtig frei.

Schalksmühle - Da verwandelte sich die immer realistischer werdende Aussicht auf den ersten Sieg in Euphorie. Die sich derart auf dem Spielfeld wieder spiegelte, dass die Edertaler von 20:24 (53.) auf 20:28 (59.) davon zogen. Der Deckel war endgültig drauf, die Party danach gesichert.

„Es ist schön, dieses Gewinnergefühl mal wieder erleben zu dürfen“, freute sich Trainer Kauffeld. Tobias Rummeleith, der neue Technische Direktor der Edertaler, sprach von einer „riesengroßen Erleichterung“, die die allgemeine Verunsicherung rund um die Mannschaft verdrängte. Die angesichts von zwei Heimspielen (gegen den VfL Gummersbach II und TuSEM Essen II) der Aussicht Platz machte, dass im Kampf um den Klassenerhalt aus eigener Kraft wieder alles möglich ist.

Kreisläufer Koch mit Sahnetag

Wonach es zu Beginn des Spiels noch nicht aussah. Da gingen die Gastgeber durch Julius Blümel mit 1:0 in Führhung - letztlich die einzige des gesamten Spiels. Da spielten die Gensunger von den ersten zehen Minuten sechs in Unterzahl, wobei Vince Schmidt gleich zweimal hintereinander auf die Strafbank musste und fortan nur noch im Angriff eingesetzt werden konnte. Da verwarf Maxim Schalles einen Siebenmeter. So konnte Jonas Heidemann noch mal zum 4:4 ausgleichen (11.), ehe der ESG-Zug (mit kompletter Besatzung) so richtig Fahrt aufnahm. Gestützt auf eine aggressive 6:0-Deckung vor einem überragenden Torwart Lauterbach (21 Paraden) zogen die Kauffeld-Schützlinge per 7:0-Lauf auf 11:4 (21.) davon.

Die Ballgewinne wurden in erfolgreiche Tempogegenstöße umgesetzt, wobei Marc Lauterbach nicht nur mit seinen Paraden, sondern auch mit seinen „Harpunen“ brillierte. Und sogar einen Treffer (zum 4:9) selbst erzielte. Im Positionsangriff klappte das Wechselspiel der Strategen Heinrich Wachs und Jona Gruber hervorragend, während Christoph Koch am Kreis einen Sahnetag erwischte. Seine Bilanz: Fünf Versuche, fünf Tore.

„Wir haben in dieser Phase gut und klug gespielt“, befand Arnd Kauffeld. Musste jedoch mit ansehen, wie der komfortable Vorsprung zur Pause wieder schmolz, weil seine Schützlinge einige gute Chancen liegen ließen.

Aber offenbar daraus lernten. Denn direkt nach Wiederanpfiff gingen sie wieder hoch konzentriert an die Arbeit und erhöhten durch Max Lippold, Maxim Schalles und Cornelius Feuring auf 17:12 (35.). Diese Führung geriet fortan nicht mehr in Gefahr, konnte in der Schlussphase sogar noch ausgebaut werden. Als Volmetal resignierte und Gensungen schon feierte.

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