Ligapokal

ESG Gensungen/Felsberg ohne Vince Schmidt gegen HG Saarlouis

Schon gut integriert: Gensungens neuer Kreisläufer Tom Küllmer, der hier Fabian Neumann (SV Zweibrücken) stehen lässt.
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Schon gut integriert: Gensungens neuer Kreisläufer Tom Küllmer, der hier Fabian Neumann (SV Zweibrücken) stehen lässt.

Das Ziel ist gar nicht mehr so weit weg. Handball-Drittligist ESG Gensungen/Felsberg will in die erste Hauptrunde des DHB-Pokals einziehen und hat am Donnerstag die Gelegenheit, diesen Anspruch mit einem Sieg zu untermauern.

Gensungen - Und zwar gegen die HG Saarlouis (17 Uhr, Kreissporthalle Gensungen, live auf Sportdeutschland.tv) Einiges spricht für die Mannschaft von Trainer Arnd Kauffeld, die in einer besseren Position ist als die Gäste aus dem Saarland. 5:3-Punkte nach drei Unentschieden und einem Sieg bedeuten den dritten Tabellenplatz und die Tuchfühlung zum zweiten Rang, der zum Einzug in die Hauptrunde berechtigt. Aktuell gibt es nur zwei Dinge zu beklagen. Vince Schmidt muss wegen einer Fußverletzung passen und die Ausbeute bei den Abschlüssen sollte höher sein als beim jüngsten Auftritt in Gelnhausen.

Ansonsten ist im Edertal die Handballwelt in Ordnung. „Es ist ein Geschenk, dass wir in diesem Wettbewerb spielen dürfen. Und wir sind dabei, unsere Ziele nach und nach zu erreichen“, sagt Kauffeld. Der Trainer bezieht sich aufs stetig steigende Selbstvertrauen seiner Mannen und deren erfolgreiche Schlussphase beim 25:24- Sieg beim TVG. Dreimal hatte seine Mannschaft zuvor in den Schlussminuten einen klaren Vorsprung verspielt, diesmal drehte sie den Spieß um. Schon mit einem Neuzugang: Tom Küllmer, der Ex-Körler, dem der Riesensprung von der Landes- in die 3. Liga offenbar wenig Probleme bereitet.

Kauffelds Kollege Philipp Kessler hadert dagegen mit der 20:35-Klatsche in Nieder-Roden (nach dem 32:35 gegen Gelnhausen). Bei aller Kritik weiß der HG-Coach aber auch, dass die Vorbereitung auf diese Partie nicht optimal war: „Wegen Corona-Fällen waren wir bis drei Tage vor dem Spiel in Quarantäne und anschließend aufgrund von Impfterminen beim Training nicht vollzählig.“

Vor dem Spiel in Gensungen hat sich die Lage entspannt, denn fraglich ist nur der Einsatz des erst 17-jährigen, hochtalentierten Marko Grgic, der genauso wie der Gensunger Schmidt an einer Bänderverletzung leidet. Im Gegensatz zur ESG liebäugelt der Tabellenletzte nicht mit dem Einzug in die Pokal-Hauptrunde. Stattdessen ist für Kessler Gensungen/Felsberg „der Favorit“. Was den ESG-Coach kalt lässt: „Wir wissen, dass wir erneut vor einer schweren Aufgabe stehen“, sagt der ESG-Trainer. (Gerd Brehm)

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