1. Startseite
  2. Sport
  3. Handball regional

Gensungen/Felsberg sinnt gegen Bergische Panther auf Revanche

Erstellt:

Von: Ralf Ohm

Kommentare

Zielstrebig: Seine 55 Feldtore sind derzeit „spitze“ in der Staffel D der 3. Liga. Kann sich Gensungens Vince Schmidt auch gegen die Bergischen Panther durchsetzen?
Zielstrebig: Seine 55 Feldtore sind derzeit „spitze“ in der Staffel D der 3. Liga. Kann sich Gensungens Vince Schmidt auch gegen die Bergischen Panther durchsetzen? © Pressebilder Hahn

Träumen sind erlaubt, zumindest im Fanlager der ESG Gensungen/Felsberg. Davon, dass der Drittliga-Aufsteiger in der Hinrunde der Staffel D nur geübt hat und deshalb nach elf Spielen bei mageren drei Punkten gelandet ist. Nun aber, in der Rückrunde Ernst macht, einen Neuanfang startet. Zunächst gegen die Bergischen Panther (Sa. 19.30 Uhr), die im Hinspiel (31:17) noch leichte Beute machten.

Gensungen/Burscheid - Für beide Trainer kein Gradmesser. „Unser Auftritt gegen Krefeld macht Mut“, verweist ESG-Coach Arnd Kauffeld auf die starke Leistung gegen den Tabellenführer, auch wenn diese beim 29:30 unbelohnt blieb. Immerhin galt es fünf Spieler zu ersetzen, von denen zumindest Christoph Koch und vielleicht auch Lukas Voss zurückkehren. Keine Alternativen sind Hannes Friedrich und Nino Jedinak (beide in Quarantäne) sowie Franco Rossel (verletzt).

Im Hinspiel nicht dabei war Rückraumspieler Vince Schmidt, mittlerweile zum besten Feldtorschützen der Staffel D avanciert, vor dessen „Abschlussgewalt“ Marcel Mutz einen Heidenrespekt hat. Nicht nur deshalb will der Panther-Trainer vom einseitigen ersten Duell („Gensungen ist viel stärker, als es sich da präsentiert hat“) nichts mehr wissen, werden für ihn „die Karten neu gemischt“.

Immerhin mit dem bewährten Personal plus nachwuchsmann Conner Schütte (Zweitspielrecht Bundesliga-A-Jugend Düsseldorf). von denen einige zu Saisonbeginn den Edertalern richtig zu schaffen machten. Etwa die Bundesliga erfahrenen Jens-Peter Reinarz (6/3) und Maximilian Weiß am Kreis oder auch die torgefährlichen Spielmacher Simon Schlösser und Justus Überholz, die Gensungen nie stoppen konnte.

Nach 6:0- bzw. 8:4-Punkten gerieten die Panther aufgrund einer Krankheitswelle ins Stolpern, kassierten drei Niederlagen in Folge (Mutz: „Das ist mir als Trainer noch nie passiert“), sind aber mittlerweile wieder in der Spur. Insgesamt sieht Marcel Mutz, im zehnten Jahr bei den Bergischen, das eigene Tempospiel „verbessert“ und die Deckung „stabilisiert“. Gute Voraussetzungen also, um (mindestens als Sechster) die Abstiegsrunde zu vermeiden, wozu aber ein Sieg in Gensungen im Fernduell mit Baunatal, Leichlingen und Gummersbach Pflicht ist.

Die ESG-Fans warten dagegen immer noch auf den ersten Heimerfolg des Neulings. Der würde ihre Hoffnung nähren, dass das Kauffeld-Team nun endlich in der 3. Liga angekommen ist. Und in der Rückrunde vielleicht doch noch die Post abgeht.

Auch interessant

Kommentare