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Gensungen/Felsberg trotz Niederlage Achter

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Von: Ralf Ohm

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Jan-Hendrik Otto
Jan-Hendrik Otto © Pressebilder Hahn

Die ESG Gensungen/Felsberg sorgte zum Ausklang der Vorrunde der 3. Handball-Liga für eine negative und eine positive Nachricht. Die negative: Tabellenführer HSG Krefeld Niederrhein war letztlich eine zu hohe Hürde und schickte die Edertaler mit einer 28:34 (14:16)-Niederlage heim. Die positive: Trotzdem verteidigte die ESG ihren achten Platz.

Krefeld - Und geht nun zusamen mit GWD Minden II (4:0-Punkte), TV Cloppenburg (0:4), DHJ Flensborg (2:2) und HSG Eider Harde (2:2) in einer Gruppe in die Abstiegsrunde. Nur die ersten beiden schaffen den Klassenerhalt. „Damit sind wir sehr zufrieden“, sagte Trainer Arnd Kauffeld, nachdem der Aufsteiger im Laufe der Saison lange Zeit die nötige Drittliga-Reife vermissen ließ. In den letzten Spielen aber eindrucksvoll nachwies. Auch am Niederrhein. „Wir haben hier sehr gut mitgehalten“, konnte der ESG-Coach mit Fug und Recht feststellen.

Denn bis Grubers Treffer zum 21:20 (41.) hatte sein Team dem Favoriten ein Duell auf Augenhöhe geliefert. Trotz eines 1:5-Fehlstarts (6.), „als wir im Angriff zu oberflächlich spielten und gleich mal ausgekontert wurden“ (Kauffeld). Doch dann fingen sich die Gensunger, die kurzfristig auf den angeschlagenen Jannis Kothe verzichten mussten.

Besonders im Angriff, der höchst dynamisch zu Werke ging und dabei reichlich Eins-zu-eins-Situationen kreierte, die Heinrich Wachs und Vince Schmidt zu nutzen wussten. Im Gegenzug war Jan-Hendrik Otto eine Bank. Die nötigen Ballgewinne in der Abwehr, um das eigene Umschaltspiel anzuschieben, resultiertenaus einer 5:1-Deckung mit dem aufmerksamen Nino Jedinak auf der Spitze.

Beim 10:9 (durch Otto) waren die Nordhessen erstmals wieder dran und ließen sich bis Mitte der zweiten Hälfte auch nicht abschütteln. Doch dann machte ein Krefelder 5:0-Lauf zum 26:20 (46.) alle Hoffnungen auf einen überraschenden Punktgewinn zunichte.

Die Kauffeld-Schützlinge verloren für wenige Minuten ihre Linie und schlossen zu hektisch ab. Ein gefundenes Fressen besonders für Linkshänder Schneider (8), der in der zweiten Welle, vom überragenden Spielmacher Krings (7) auf die Reise geschickt, nie zu halten war. Die Vorentscheidung, auch wenn Jona Gruber in der 49. Minute noch mal auf 27:24 verkürzten konnte (49.). Doch dann machten Lars Jagieniak, Mike Schulz und Maik Schneider mit drei weiteren HSG-Toren in Folge alles klar. Trotzdem gab‘s Komplimente vom Sieger, der nun in der Aufstiegsrunde die 2. Liga anpeilt. Der Außenseiter hatte sie sich verdient.

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