1. Startseite
  2. Sport
  3. Handball regional

Gensungen/Felsbergs Trainer Frank Eidam warnt vor Auswärtsgegner Dotzheim

Erstellt:

Von: Gerd Brehm

Kommentare

Muss eventuell ran: Gensungens dritter Torwart Mark Zülch als Ersatz für den erkrankten Marc Lauterbach.
Muss eventuell ran: Gensungens dritter Torwart Mark Zülch als Ersatz für den erkrankten Marc Lauterbach. © Verein

Kann die Tabelle der Handball-Oberliga auch nach zwölf Spieltagen noch lügen? Frank Eidam jedenfalls, Trainer der ESG Gensungen/Felsberg schenkt ihr wenig Vertrauen. Spricht beim TuS Dotzheim von „einem gefährlichen Gegner“, obwohl der nur zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz hat. Sein Team ist also vor dem Gastspiel im Wiesbadener Stadtteil (Sa. 19 Uhr) gewarnt.

Gensungen – „Und täglich grüßt das Murmeltier“, heißt der Film, mit dem die Auftritte der ESG vergleichbar sind. Denn jede Woche wiederholen sich die verpassten Gelegenheiten, den Kreisläufer und die beiden Außen in Szene zu setzen. Eidam, der das immer wieder moniert, muss erneut auf die Rückraumspieler Jona Gruber und Cornelius Feuring verzichten. Zudem ist die Torwartfrage noch ungeklärt, weil Marc Lauterbach an einem grippalen Infekt laboriert.

Während der Trainer weiterhin auf eine rechtzeitige Genesung seiner Nummer eins hofft, muss er auf Carl Beck, der beim 38:31 gegen den TuS Griesheim sein Punktspieldebüt feierte, verzichten. In Becks Doppelleben genießt bei Überschneidungen die A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen, die am Samstag auf den THW Kiel trifft, Priorität. Falls Lauterbach noch nicht genesen ist, rückt neben Lukas Voß der inzwischen 50-jährige Mark Zülch in den Kader.

Zweites Spiel für neuen Trainer

Unterdessen sitzt Konrad Bansa nach dem 26:28 bei der HSG Kleenheim/Langgöns zum zweiten Mal auf der Dotzheimer Trainerbank. Der Coach hat sich sowohl im Hallen- (u.a. beim damaligen Zweitligisten HSG FrankfurtRheinMain) als auch im Beachhandball (Deutsche Nationalmannschaft) einen Namen gemacht. „Wenn es uns gelingt, für mehr Stabilität in der Abwehr zu sorgen, wird es bald wieder aufwärts gehen“, glaubt der Nachfolger von Florian Crasnaru.

Alexander Braun wurde von der Misere nicht überrascht. „Uns haben so wichtige Spieler wie Timo Heuft (TuS Griesheim), Marc Teuner (HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim), Chris Grundmann (HSG Hochheim/Wicker) und Tom Klein (Auslandsaufenthalt) verlassen, sodass wir mit Rückschlägen rechnen mussten“, sagt der Abteilungsleiter, der nun auf die Rückraum-Recken Maximilian Schubert und Johannes Schuhmacher setzt. Auch gegen Gensungen/Felsberg. (von Gerd Brehm)

Auch interessant

Kommentare