3. Liga

Gensungen mit Baunatal in einer Staffel - Neuland für Fritzlar und Kirchhof

Steffen Schmude
+
Steffen Schmude

Die 82 Männer-Drittligisten werden in der kommenden Saison in sieben Staffeln - zwei mit elf und fünf mit zwölf Teams - an den Start gehen. Das hat die Spielkommission des Deutschen Handball-Bundes (DHB) beschlossen.

Schwalm-Eder - Die ESG Gensungen/Felsberg spielt in der Staffel D zusammen mit Bergischer Panther, GSV Eintracht Baunatal, HSG Krefeld, Leichlinger TV, Longericher SC Köln, SG Menden Sauerland Wölfe, SGSH Dragons, TuS Opladen, TuS Volmetal, TuSEM Essen II und VfL Gummersbach II.

Nach der Vorrunde (jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel) ziehen die ersten beiden Teams in die Aufstiegsrunde ein, die in zwei Gruppen zu je sieben Mannschaften ausgespielt wird. Die ersten beiden spielen in Überkreuzvergleichen die beiden Aufsteiger aus.

Um den Klassenverbleib kämpfen die Teams aus den Plätzen sieben bis elf bzw. zwölf (die gegen einen direkten Konkurrenten erzielten Punkte werden mitgenommen). In fünf Gruppen mit je sechs und zwei mit je fünf Mannschaften bleiben die beiden Erstplatzierten in der Liga. Damit stehen zwei Aufsteiger 26 Absteiger gegenüber, so dass in der Saison 2022/2023 nur noch mit 69 Teams gespielt wird.

Nachbarschaftsduell statt Hessenderbys

70 Mannschaften und eine Vorrunde mit sechs Staffeln: So geht die 3. Liga der Frauen in die kommende Saison. Die beiden heimischen Vertreter betreten dabei Neuland. Die SG 09 Kirchhof als Absteiger aus der 2. Liga und die SV Germania Fritzlar, die es nun statt mit den gewohnten Rivalen aus Mittelhessen vorwiegend mit noch unbekannten Größen aus Westfalen zu tun bekommt. „Die Hessenderbys fallen weg“, bedauert der Sportliche Leiter Steffen Schmude.

Immerhin bleibt ihm und dem Cojocar-Team das brisante Nachbarschaftsduell. Beide treffen in der Staffel C auf ASC 09 Dortmund, BVB Dortmund II, Hannoverscher SC, HSG Blomberg-Lippe II, Ibbenbürener Spvg., Königsborner SV, LIT TRIBE, PSV Recklinghausen, TV Hannover-Badenstedt-Vinnhorst und VfL Wolfsburg.

Die ersten beiden Teams einer jeden Staffel qualifizieren sich für die Aufstiegsrunde. Sollte (wie bei den Männern) eine „Reserve“ einen dieser Plätze belegen, könne der Dritte dieser Staffel an der Aufstiegsrunde teilnehmen, erläutert der DHB. Gespielt wird in drei Gruppen zu je vier Mannschaften. Die Gruppensieger steigen auf.

Um den Klassenverbleib spielen die Mannschaften von Platz sieben bis elf bzw. zwölf ihrer Staffel in vier Gruppen zu je sechs und zwei Gruppen zu je fünf Teams. Hier verbleiben nur die ersten beiden der sechs Gruppen in der 3. Liga. 22 Teams steigen in die Oberliga ab, sodass für die Saison 2022/23 eine Stärke von 60 Mannschaften erreicht wird.

Ein neuer Modus, dem Renate Denk durchaus Positives abgewinnen kann. „Er sorgt für mehr Spannung und ist ein Ansporn für uns“, erklärt die SG-Managerin. Zählt ihr neuformiertes Team aber keineswegs zu den Favoriten: „Die Vorbereitungszeit ist viel zu kurz, um uns entsprechend einzuspielen.“ Die Spielzeit beginnt (wie bei den Männern) am letzten August- oder ersten Septemberwochenende, die Saison endet am ersten Juniwochenende 2022.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.