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Gensungen mit Lauterbach ins Spitzenspiel

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Von: Ralf Ohm

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Aus dem prognostizierten Fünfkampf um die Meisterschaft der Handball-Oberliga ist mittlerweile ein Dreikampf geworden. Und wenn zwei Mannschaften davon aufeinander treffen, freut sich möglicherweise der Dritte. Genau das will die ESG Gensungen/Felsberg verhindern und im Spitzenspiel bei Verfolger HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim (So. 17 Uhr) ihre Tabellenführung verteidigen.

Gensungen/Breckenheim – „Wir können uns ein schönes Weihnachtsgeschenk machen“, sagt Schlussmann Marc Lauterbach, auf den die Gäste wohl wieder zurück greifen können. Denn: Nach hartnäckiger Gruppe konnte der 32-Jährige endlich wieder ins Training einsteigen. Sein (Fern-) Duell mit Sebastian Schermuly, 2005 deutscher A-Jugendmeister mit der SG Wallau/Massenheim und danach acht Jahre Leistungsträger beim Drittligisten Hanau, könnte weg- und erfolgsweisend sein. „Zwei Schlussmänner auf Top-Niveau“, meint HSG-Trainer Lorenz.

Gensungens Routinier weiß um die „Hausnummer, die uns da erwartet“. Und dass die Abstimmung mit seinen Vorderleuten daher „enorm wichtig“ sein wird. Es gilt, die Urgewalt des drittligaerfahrenen Gastgeber-Rückraums zu bändigen. Zuvorderst den ehemaligen Oberliga-Torschützenkönig Marc Teuner, Dreh- und Angelpunkt der Südhessen, der mit 75 Treffern ESG-Torjäger Heinrich Wachs (92) auf den Fersen ist. Und Nebenmann Eric Schäffter (57), der aus der zweiten Reihe jederzeit erfolgreich abziehen kann.

Dazu komplettiert Rückkehrer Lucas Lorenz, ein weiterer Hanauer Neuzugang, das starke Kreisläufer-Trio (weiterhin mit Arne Walter und Kenneth Fuhrig), das sich auch die Abwehrarbeit im Mittelblock der 6:0-Deckung aufteilt. Das sind dann doch einige Alternativen mehr als dem Gensunger Coach zur Verfügung stehen. Der muss nämlich weiterhin auf die verletzten Jona Gruber und Cornelius Feuring verzichten.

Was aber seine Zuversicht nicht zu trüben vermag. „Wir haben bewiesen, dass wir auch ohne zu wechseln 60 Minuten hohes Tempo gehen können“, erklärt Frank Eidam, der zudem erstmals auf Neuzugang Jonas Weiß zurückgreifen kann. Der könnte Kreisläufer Iffert entlasten. Außerdem sollte die individuelle Stärke des Gegners, so der B-Schein-Inhaber, „ein Ansporn für uns sein.“

Wohl auch, dass der mittlerweile Lunte gerochen hat. „Eigentlich“, bekennt Gilles Lorenz, „war für uns der Aufstieg nie ein Thema.“ Was nun aber nichts daran ändert, „dass wir so lange wie möglich oben mitspielen wollen.“

Gensungens Torwart Marc Lauterbach
Im Spitzenspiel arg gefordert: ESG-Torwart Marc Lauterbach. © Pressebilder Hahn

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