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Gensunger Christoph Koch vor Comeback gegen Obernburg

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Von: Gerd Brehm

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Muss gegen Obernburg mal wieder ran: Gensungens Standby-Kreisläufer Christoph Koch.
Muss gegen Obernburg mal wieder ran: Gensungens Standby-Kreisläufer Christoph Koch. © Pressebilder Hahn

Nach den Turbulenzen in den vergangenen beiden Wochen ist nun Normalität angesagt. Das Montag-Training war wie immer und der Name „Hüttenberg“ wurde aus dem Sprachgebrauch gestrichen. Denn: Spieler und Trainer des Handball-Oberligisten ESG Gensungen/Felsberg konzentrieren sich ganz auf den kommenden Gegner, den TuSpo Obernburg und aktuellen Tabellensechsten (Sa. 19.30 Uhr Kreissporthalle Gensungen).

Gensungen - Die beiden Niederlagen gegen Melsungen und in Hüttenberg haben gezeigt, dass die ESG flexibler agieren muss, wenn sie wieder in die Erfolgsspur zurückkehren will. „Falls unsere Rückraumspieler die Gelegenheit haben durchzubrechen, sollen sie das natürlich versuchen“, sagt Frank Eidam. Der ESG-Trainer fordert aber auch: „Falls der Weg zum Tor versperrt ist, muss ein Pass zum Kreis, auf Außen oder zum nächsten Rückraumspieler kommen.“

So sieht es auch Jona Gruber. Darüber hinaus fordert der Kapitän, dass die Mannschaft das misslungene Gastspiel in Hüttenberg abhakt. „Wir dürfen jetzt nicht alles in Frage stellen, die Saison ist noch lang, und wir haben noch viele Möglichkeiten uns zu rehabilitieren“, sagt der ESG-Regisseur. Da Hannes Iffert voraussichtlich wegen einer Fußverletzung passen muss, wird wohl Christoph Koch einspringen. Der Standby-Akteur trainiert einmal pro Woche mit der Mannschaft und soll Nino Jedinak am Kreis entlasten.

Während Eidam auf ein eingespieltes Team zurückgreifen kann, befindet sich der TuSpo Obernburg im Umbruch. Frühere Leistungsträger wie David Karrer und Benedikt Kern haben ihre Karrieren beendet und werden von jungen Talenten ersetzt.

Rechtsaußen Milos Kreckovic (30) passt zwar nicht mehr in diese Kategorie, aber Jan Sauerwein (ebenfalls Rechtsaußen), Nico Sobot (Linksaußen) und Julian Klimmer sowie Sven Schultheis (beide Kreis) werden als künftige Leistungsträger gehandelt. Aktuell geben Tobias Raab (Rückraum rechts), Thomas Keck (Rückraum Mitte) und Louis Markert (Rückraum links) den Ton an. „Alle Talente bekommen relativ viele Spielanteile, damit sie sich weiterentwickeln können, denn mittelfristig wollen wir auch wieder in der Spitzengruppe mitmischen“, sagt Trainer Rudi Frank.

Genauso wie die ESG hat der TuSpo sein bisher schlechtestes Saisonspiel in Hüttenberg absolviert (19:24). Dagegen gab es überzeugende Siege bei der HSG Bieberau-Modau (31:27) und gegen den TuS Dotzheim (30:23). Gensungen/Felsberg wird sich also in der Tat ganz auf den aktuellen Gegner konzentrieren müssen, um in Zukunft weiter oben mitspielen zu können.

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