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Germania Fritzlar mit Krüger und Berk gegen Königsborn

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Von: Ralf Ohm

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Zurück: Fritzlars Rückraumspielerin Luisa Krüger (l.) , die im Hinspiel von Königsborn nicht zu halten war. Auch im Rückspiel?
Zurück: Fritzlars Rückraumspielerin Luisa Krüger (l.) , die im Hinspiel von Königsborn nicht zu halten war. Auch im Rückspiel? © Pressebilder Hahn

Ein Gespenst geht um in der 3. Handball-Liga: die Abstiegsrunde. Ein nervenaufreibendes und stressiges Unternehmen, schließlich müssen dort 22 von 34 Teams runter in die Oberliga. Also ist für den SV Germania Fritzlar der sechste Platz in der Vorrunde oberste Bürgerpflicht. Und im Sinne dieser Mission ebenso ein Heimsieg gegen den Königsborner SV (So. 17 Uhr, KHS).

Fritzlar - Von einem „Muss-Spiel ohne wenn und aber“ spricht auch SVG-Trainer Cojocar. Im Wissen um die Möglichkeit, einen Tabellennachbarn endgültig abzuschütteln. Sein Kollege sieht das angesichts von vier Punkten Rückstand auf die Domstädterinnen, die derzeit den ersehnten sechsten Rang einnehmen, entspannter. Oder auch pragmatischer. „Wir rechnen fest mit der Abstiegsrunde“, sagt Kai Harbach nach sechs Niederlagen in Folge, darunter auch eine 24:27-Heimpleite gegen Schlusslicht Wolfsburg. Also müsse sein Team erst mal wieder in die Spur kommen. In die der Hinrunde, als der Aufsteiger einige „Bonuspunkte“ holte.

SVG in Bestbesetzung

Im Hinspiel hatte Fritzlar mit 24:19 die Nase vorn. „Da hat die SVG-Deckung Beton angerührt“, erinnert sich der KSV-Coach. Genau das haben die Cojocar-Schützlinge wieder vor. „Wir müssen in der Abwehr agieren statt reagieren“, fordert „Lucky“ Cojocar von seiner offensiv ausgerichteten 6:0-Deckung. Die soll insbesondere die Pässe von Melanie Webers an den Kreis zu Rabea Pein unterbinden, mit 113/64 Treffern die erfolgreichste Torschützin des Tabellenneunten. Der kann sich ansonsten auch auf die Durchsetzungsfähigkeit von Linkshänderin Jona Krollmann (76/6) verlassen. Und auf die starke Torfrau Sina Röttger, dem „Kopf“ der ansonsten sehr jungen Mannschaft.

Immerhin kann der Germanen-Coach erstmals wieder auf seine Bestbesetzung zurück greifen, hat damit drei Alternativen (Hahn, Kiwa, Krüger) für den Mittelblock. Im Angriff ist Wirbelwind Luisa Krüger zurück, die Königsborn im ersten Vergleich (8/2-Tore) überhaupt nicht in den Griff bekam. Und Linkshänderin Hannah Berk dürfte dem Fritzlarer Rückraum wieder mehr Flexibilität und Durchschlagskraft verleihen.

Aber auch die Gäste haben alle Spielerinnen an Bord. Und laut Trainer Harbach „nichts zu verlieren“. Trotzdem aber Ambitionen sich mit einem Sieg zurück zu melden. Was die Gastgeber unbedingt vermeiden wollen.

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