3. Liga

Germania Fritzlar will weiter auf der Erfolgswelle reiten

Hat schnell gelernt: Melina Hahn, im Rückraum und auf Außen eine Verstärkung für SV Germania Fritzlar.
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Hat schnell gelernt: Melina Hahn, im Rückraum und auf Außen eine Verstärkung für SV Germania Fritzlar.

Wann ist eine Serie eine Serie? Jedenfalls noch nicht nach zwei Siegen. Trotzdem hofft Trainer Cojocar, „dass wir weiter auf der Erfolgswelle reiten können.“ In der Hoffnung auf den dritten Erfolg hintereinander, wenn die Bundesliga-Reserve des BV Borussia 09 Dortmund in er Sporthalle der König-Heinrich-Schule (So. 17 Uhr) gastiert.

Fritzlar - Seine Zuversicht speist sich daraus, dass seine Mannschaft nach der schmerzvollen 23:29-Heimniederlage gegen LiT TRIBE den Schalter offensichtlich umgelegt hat. Denn: Es folgte eine starke spielerische Leistung gegen den ASC Dortmund (37:24) und ein Kraftakt in Recklinghausen (24:22). Zwei Erfolgserlebnisse, „die gut getan haben“ (Cojocar). Und endgültig offenbarten, dass Fritzlars Küken flügge geworden sind bzw. sich in der 3. Liga (fast) auf Anhieb akklimatisiert haben.

Beispiel: Hannah Berk (Jahrgang 2003) und Melina Hahn (2005), die auf der rechten Seite hervorragend harmonieren. Auf der linken hat Chantal Reimbold längst den Sprung von der zweiten in die erste Mannschaft gepackt. Dazu zieht Luisa Krüger (2001) auf der Mitte immer souveräner die Fäden. Bleibt die immer noch leicht angespannte personelle Lage. Lea Grübi, Anna Holeczy und Xenia Ahrend fallen aus, der Einsatz von Lena Dietrich und Hannah Berk ist fraglich.

Auch Bundesliga-Reserve im Aufwind

Allerdings: Auch beim Gast stimmt die Tendenz. „Wir spielen mittlerweile strukturierter im Angriff und haben mehr Zugriff in der Deckung“, beschreibt Trainer Fenske die Fortschritte seiner Mannschaft, ein Nachwuchsteam mit sechs U 18-Auswahlspielerinnen und der ehemaligen Bundesliga-Spielein Anne Müller als „Aushilfe“. Dazu kann Tobias Fenske auch auf die lange verletzte Rechtsaußen Mara Birk und Neuzugang Sophie Bücker, beim letzten 38:29-Sieg gegen Wolfsburg 13 Mal erfolgreich, zurück greifen.

„Borussia Dortmund ist besser als der aktuelle Tabellenstand“, warnt daher der SVG-Coach. Speziell vor der zweiten Welle des BVB II, „die mit viel Tempo vorgetragen wird“. Und vor einem „höchst flexiblen Rückraum, der von allen Positionen Druck macht.“

Für die Ausgeglichenheit im BVB-Kader spricht auch, dass sechs Spielerinnen um die 30 Tore auf ihrem Konto haben. Nur zweimal hintereinander gewonnen, haben die die Westdeutschen nicht, ja auswärts (0:8-Punkte) bisher überhaupt noch nicht gepunktet.

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