Am Ende fehlt Baunatal die Kraft

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In der Verantwortung: Torwarttrainerin Gabi Ghosh und Interimstrainer Dennis Weinrich. 

Eintracht-Handballer bleiben auch im sechsten Spiel hintereinander ohne Sieg

Da wäre mehr drin gewesen: Die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal verloren am Samstag kurz nach der Trennung von Trainer Matthias Deppe ihr Heimspiel gegen den SC DHFK Leipzig II 29:32 (15:16) und blieben damit auch im sechsten Spiel hintereinander ohne Sieg.

„Am Ende haben Kleinigkeiten den Unterschied gemacht. Nach 50 Minuten sind wir in der Abwehr leider nicht mehr alle Wege gegangen“, sagte Interimstrainer Dennis Weinrich nach dem Spiel in der Baunataler Rundsporthalle.

Dabei war der wichtige Sieg für den GSV durchaus greifbar. Zwar lagen die Gastgeber bis zur 17. Minute immer ein oder zwei Tore zurück, blieben aber immer auf Tuchfühlung. Als es nach einem Doppelschlag von Paul Gbur und Felix Geßner (21.) 11:9 für die Eintracht stand, schien die Wende eingeläutet zu sein. Bis zur Pause blieb die Partie dann völlig ausgeglichen. „Insgesamt kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte daher auch der 30-jährige Weinrich, der sich jetzt erstmal darauf einstellt, weiter als Cheftrainer am Spielfeldrand zu stehen.

Verlassen kann er sich dabei nicht nur auf seine etatmäßigen Mehrfach-Torschütezn Felix Geßner und Marvin Gabriel, sondern auch auf Leo Helbing, der als Kreisläufer den verletzten Felix Rehberg hervorrangend vertrat und dabei auf fünf Tore kam. Auch im Tor scheint aktuell kein Weg an Patrick Ziebert vorbeizuführen. Der 34-jährige zeigte wiederholt sehenswerte Paraden und hielt seine Mannschaft über lange Strecken im Spiel.

Und das auch in der zweiten Halbzeit, als die Partie ein Kopf-an-Kopf-Rennen blieb. „Eigentlich war unsere Leistung in Ordnung. Auch die erste und zweite Welle haben funktioniert, aber am Ende fehlten Wille und Kraft“, sagte der 19-jährige Linksaußen Tom Kurtz. So dauerte es auch bis zur 53. Minute, als Leipzig das erste Mal mit drei Toren in Führung ging. „Genau da war dann bei uns leider der letzte Pass einige Male nicht erfolgreich“, ärgerte sich Felix Geßner über die fehlenden Kräfte.

Weil dann auch noch während des ganzen Spiels Leipziger Schrittfehler nicht gepfiffen wurden und Erfolg versprechende Tempogegenstöße überhastet und erfolglos abschlossen wurden, konnten die Gastgeber die Niederlage nicht mehr abwenden.

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