Eintracht-Handballer in der Favoritenrolle

In der Zange: Baunatals Kreisläufer Leo Helbing (Mitte) – hier im Spiel gegen Elbflorenz – wird sich auch am Samstag wieder durchkämpfen müssen. Fotos: andreas fischer

Drittliga-Handballer in Unterfranken gefordert

Es gibt keine Ausreden: Wenn die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal am Samstag (19.30 Uhr/Bürgermeister-Goebels-Halle) beim HSC Bad Neustadt antreten, wäre alles andere als ein Sieg eine Enttäuschung. „Da kann man wohl nichts wegreden. Gegen Bad Neustadt sind wir der Favorit“, sagt daher auch Eintracht-Trainer Dennis Weinrich über das Gastspiel beim Tabellenletzten.

16:16 beträgt aktuell das Punkteverhältnis der Baunataler. „Mit einem Sieg würden wir mit einem positiven Punkteverhältnis in die Winterpause gehen“, sagt Weinrich weiter. Und dennoch bleibt da der Vorsatz, sich im letzten Spiel des Jahres keine Blöße zu geben: „Irgendwie warten alle in der Liga auf die erste Mannschaft, die in Bad Neustadt verliert. Das wollen wir natürlich nicht sein.“

Daher wolle man das Spiel keinesfalls zu leicht einschätzen. „Wir konzentrieren uns ganz auf uns. Damit sollten wir die Sache eigentlich im Griff haben“, ist Weinrich optimistisch.

Und die Vorzeichen stehen nicht schlecht. Zum letzten Spiel des Jahres reisen die Baunataler voraussichtlich mit dem kompletten Kader nach Unterfranken. Auch Überraschungen bei der Aufstellung sind nicht zu erwarten – im Tor dürfte Patrick Ziebert gesetzt sein und auch die Tor-Garanten Kevin Trogisch, Sven Vogel und Felix Geßner werden wohl von Beginn an auflaufen.

Danach gibt es für die Eintracht-Spieler nur eine kurze Winterpause, bevor am 2. Januar das Training wieder beginnt und schon am 12. Januar das nächste Punktspiel ansteht.

„Wir sind auf einem guten Weg. Es hat zwar bisher ein paar Wermutstropfen gegeben, aber insgesamt bin ich optimistisch“, sagt Co-Trainer Mirko Jaissle, der Weinrich noch mindestens bis zum Ende der kommenden Saison unterstützen wird.

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