3. Liga: Guter Auftritt zum Jahresabschluss

Northeimer HC verliert bei Titelkandidat Hildesheim mit 27:33

Szene aus dem Hinspiel gegen Hildesheim: Im ersten Vergleich hatte der NHC mit 21:27 das Nachsehen gegen diesen Kontrahenten. Auch am Sonntag im Rückspiel war nichts zu holen. Archivfoto: Hubert Jelinek
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Szene aus dem Hinspiel gegen Hildesheim: Im ersten Vergleich hatte der NHC mit 21:27 das Nachsehen gegen diesen Kontrahenten. Auch am Sonntag im Rückspiel war nichts zu holen.

Mit einer nicht unerwarteten Niederlage hat sich Handball-Drittligist Northeimer HC in die kurze Feiertagspause verabschiedet.

Hildesheim - Am frühen Sonntagabend verlor das Team von Trainer Carsten Barnkothe vor rund 750 Zuschauern beim Tabellenzweiten Eintracht Hildesheim mit 27:33 (12:19) und feiert Heiligabend und Silvester damit auf Platz sieben.

Die Northeimer begannen wie in der Vorwoche konzentriert und mit viel Übersicht im Angriff. Auch Hildesheims Rückraum wurde mit einer offensiven Abwehr, in der erstmals Marc Bode in der Anfangsformation stand, weitgehend neutralisiert. Doch in die so entstehenden Lücken stießen wiederholt die Hildesheimer Kreisläufer Moritz Schade und Nikolaos Tzoufras.

Malte Wodarz (starke acht Tore) erzielte die erste Northeimer Führung zum 5:4 (7.), in dessen Folge sich ein enges Spiel entwickelte. Jan-Niklas Falkenhain glänzte mit verdeckten Würfen, aber auch von der Außenposition. Erst nach dem Northeimer 9:8 durch Wodarz wurde Hildesheim stärker und Eintrachts Kreisläufer nutzten die Lücken in der NHC-Abwehr zum 12:10 und 14:12. Dagegen scheiterte der NHC nun mehrfach am Aluminium. Hildesheim vergrößerte konsequent den Vorsprung und ging verdient mit einem 19:12 in die Halbzeit.

Nach dem Wiederanpfiff gab den mitgereisten Fans ein Drei-Tore-Lauf von Falkenhain und Hoppe ein wenig Hoffnung zurück. Wodarz verkürzte sogar auf 19:22, bevor Hildesheim sich fing und zur Halbzeitmitte erneut eine Sechs-Tore-Führung zum 26:20 auf die Anzeigetafel brachte. Doch der NHC ließ die Eintracht nicht einfach ziehen und kämpfte sich fünf Minuten vor Schluss auf 26:29 heran. Aber die Gastgeber hatten in Lukas Schieb (7) und Marko Matic (5) die besseren Einzelspieler und ließen sich die Führung nicht mehr nehmen. Trotz gutem Spiel fehlte dem NHC phasenweise das Glück, sonst wäre sogar eine Überraschung möglich gewesen. (Axel Janßen)

NHC: Eggert, Wenderoth – Pogadl 1, Meyer, Schuster, Lange 2, Seekamp 1, Hoppe 4, Sültmann, Bode, Stancic, Buhinicek 1, Falkenhain 7, Stöpler 3, Wodarz 8.

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