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Für die Eintracht heißt es: Baden gehen verboten

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Von: Wolfgang Bauscher

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Energisch: Eintracht-Schlussmann Marian Mügge, hier im Spiel gegen Gensungen/Felsberg, muss seine Abwehrreihe auch beim Aufsteiger an der Havel dirigieren.
Energisch: Eintracht-Schlussmann Marian Mügge, hier im Spiel gegen Gensungen/Felsberg, muss seine Abwehrreihe auch beim Aufsteiger an der Havel dirigieren. © fischer

Der HV Grün-Weiß Werder (Havel) ist für die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Am Sonntag ändert sich dies, denn die Mannschaft von Trainer Dennis Weinrich gastiert ab 16 Uhr beim Aufsteiger.

Werder liegt wenige Kilometer westlich von Potsdam im Bundesland Brandenburg und gehört zum Kreis Potsdam-Mittelmark. Die Stadt hat knapp 27 000 Einwohner und ist von viel Wasser umgeben. Schaut man sich die Lage zwischen Großplessower See, Großem Zernsee, Glindower See, Schwielower See und der Havel an, könnte für die Baunataler eines im Mittelpunkt stehen: Bloß nicht baden gehen!

„Der Gegner ist mir auch völlig neu. Ich musste erst mal auf der Karte nachschauen, wo wir eigentlich hinmüssen. Auch von den Spielern ist mir kein einziger vertraut“, sagt Marian Mügge. Der Baunataler Schlussmann möchte die Gastgeber nicht an ihren letzten drei Partien messen, die allesamt verloren gingen: „Da waren schwere Gegner darunter. Und am ersten Spieltag haben sie immerhin Northeim ziemlich klar geschlagen.“

Die Punkte einfahren wollen Mügge und seine Vorderleute dennoch unbedingt. Zumal sie sich nach dem ersten Sieg am vorigen Samstag in Bad Bernburg auf gutem Weg wähnen. „Speziell nach der Heimniederlage gegen Aue war es gut für den Kopf, dass wir diesen Erfolg eingefahren haben“, sagt Mügge. Und nicht nur das, wie der Torhüter weiter betont: „Wir hatten in allen drei bisherigen Spielen eine Schwächephase, am heftigsten am Anfang in Magdeburg. Seither ist das immer besser geworden, und jetzt soll es noch besser werden.“

Für Mügge selbst waren die ersten Punkte ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk, denn am Sonntag feierte er 24. Geburtstag. „Das passte, denn nach der Rückkehr konnten wir dann noch ein bisschen was zusammen unternehmen“, sagt er. Bis auf Aaron Henne ist die Eintracht komplett. Nach der Ankunft in Werder macht das Team den obligatorischen kurzen Spaziergang. Um die Schönheiten der „Blütenstadt“ zu genießen, fehlt allerdings die Zeit. Und baden gehen will der GSV ohnehin nicht.

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