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36:25 - Es geht auch ganz entspannt bei der Eintracht

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Von: Torsten Kohlhaase

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Machte ein ganz starkes Spiel: Der Baunataler Fynn Reinhardt (links), hier im Spiel gegen Aues Elias Gansau, markierte acht Treffer beim Auswärtspiel in Werder an der Havel.
Machte ein ganz starkes Spiel: Der Baunataler Fynn Reinhardt (links), hier im Spiel gegen Aues Elias Gansau, markierte acht Treffer beim Auswärtspiel in Werder an der Havel. © andreas fischer

Entspannt ein Auswärtsspiel ab der 45. Minute von der Bank aus verfolgen. Gibt’s im Handball nicht? Gibt’s doch. „Aber es kommt schon relativ selten vor“, sagt Trainer Dennis Weinrich vom Drittligisten GSV Eintracht Baunatal.

Mit 36:25 (17:10) gewannen die Großenritter beim Aufsteiger HV Grün-Weiß Werder an der Havel und glichen ihr Punktekonto aus. „Aufgrund von Ausfällen und Verletzungen in der Vorbereitung haben wir so zwei bis drei Wochen hinterhergehangen. Mittlerweile aber sind wir recht gut drin in der Saison“, sagt Weinrich zur aktuellen Situation.

Die war vor dem Spiel übrigens gar nicht mal so gut. Phil Räbiger, Max Bieber und Jan-Erik Kleinschmidt waren die Woche über krank, glücklicherweise konnten die beiden Letztgenannten dann auch aufgrund des Spielverlaufs geschont werden. Beim 4:4 war die Partie noch ausgeglichen, dann legten die Gäste einen 6:0-Lauf zum 10:4 hin – gestützt auf eine starke Abwehr mit einem überragend haltenden Torwart Moritz Goldmann. Bis zur Halbzeitführung von 17:10 ließ der Defensivverbund nur noch sechs weitere Treffer zu.

Ein Sonderlob des Trainers verdiente sich auch Fynn Reinhardt. „Er hat ein ganz starkes Spiel gemacht, vorn wie hinten. Die 5:1-Deckung des Gegners kam ihm vor allem bei Eins-gegen-eins-Situationen zugute“, sagte Weinrich. Vor allem war er an der beruhigenden Pausenführung beteiligt, da er sechs seiner acht Tore im ersten Durchgang erzielte. Zwischen der 36. und 39. Minute kamen die Gastgeber zwar von 13:22 auf 16:22 heran, aber so richtig gefährlich war auch das nicht. Zumal die Großenritter wenig später erneut einen 6:0-Lauf hinlegten und von 23:17 (42.) auf 29:17 (50.) erhöhten.

Vor allem Lasse Reinhardt machte in der Abwehr einen tollen Job. „Und dann konnte man eben ein bisschen entspannen. War auf jeden Fall mal gut fürs Herz“, sagte Weinrich und lachte. Vier Tore am Stück machten dann aus einem 32:21 (54.) ein 36:21 (56.) – die Entscheidung war längst gefallen.

GSV: Goldmann, Mügge, Lohrbach; Gabriel 2, L. Reinhardt 2, F. Reinhardt 8, Geßner 7, Räbiger 1, Fitozovic 3, Bieber, Hellmuth 2, Batz 2, Trogisch 5/1, Kleinschmidt, Helbing 4

SR: Fiehn/Sarakewitz

Siebenmeter: 0/0 - 1/1

Zeitstrafen: 10:8-Minuten

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