Dritte Handball-Liga

3. Liga: Kein Selbstläufer für Baunataler Handballer 

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Hofft auf einen Einsatz: Baunatals Torhüter Patrick Ziebert.  

Die Handballer der GSV Eintracht Baunatal sind die Favoriten beim Auswärtsspiel in Nordbaden. 

Die Karten sind klar verteilt. Am Samstag um 20 Uhr startet der GSV Eintracht Baunatal in der Dritten Handball-Liga als Favorit in das Spiel gegen den TV Germania Großsachsen.

Das weiß auch TVG-Trainer Stefan Pohl und warnt sein Team: „Besonders der Angriff von Baunatal ist sehr varian- tenreich. Jedes Wochenende spielt sich ein anderer Spieler in den Vordergrund. Berücksichtigt man, dass Baunatal ein Spiel weniger hat, hat die Mannschaft den besten Angriff der Liga und das bei der hochkarätigen Konkurrenz aus Eisenach und Nußloch. 

Das sagt eigentlich schon alles und führt uns vor Augen vor welcher Mammutaufgabe wir am Samstag stehen,“ wird Pohl auf der Homepage von Großsachsen zitiert.

Die dürfte auch Baunatals Trainer Florian Ochmann studiert haben, der sich zudem noch das eine oder andere Video der nordbadischen Handballer angeschaut hat: „Das bleibt ein gefährlicher Gegner. Der zwölfte Tabellenplatz steht in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Potenzial der Mannschaft“, sagt Ochmann.

Mit 12:4 Punkten stehen die Nordhessen auf dem fünften Tabellenplatz, müssen aber wachsam bleiben, wenn die Reise ins Mittelfeld vermieden werden soll.

„80 Prozent reichen nicht aus. Mit Triebskorn und Schulz hat Großsachsen, die ihre letzten beiden Spiele gewonnen haben, starke Rückraumspieler und mit Simon Reisig einen versierten Kreisläufer“, sagt Ochmann, der vor allem diese drei Hauptakteure ausschalten lassen will. 

Und noch einen Gefahrenpunkt hat Ochmann, dem bis auf Niklas Plümacher und Daniel Horn in der Sachsenhalle alle GSV-Akteure zur Verfügung stehen, ausgemacht: „Großsachsen stellt oft blitzschnell von einer konventionellen 6:0-Deckung auf Manndeckung um. Wir werden uns daher auch viel ohne Ball bewegen müssen“, sagt der Trainer.

Auf Baunataler Seite hofft natürlich Patrick Ziebert auf einen Einsatz von Anfang an: „Natürlich würde ich gern gleich zu Beginn des Spiels im Tor stehen, aber bis auf die Anfangsphase gegen Eisenach am vergangenen Samstag hat Marian Mügge zuletzt immer eine sehr ordentliche Leistung gezeigt. 

Die Trainingsleistung in dieser Woche wird wohl maßgeblich sein für die Entscheidung des Trainers“, sagt Ziebert, der Großsachsen aus der vergangenen Saison kennt, als er noch beim HSV Bad Blankenburg aktiv war: „Die spielen größtenteils schon seit Jahren zusammen. In deren eigener Halle wird das daher kein Selbstläufer für uns.“ (sol)

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