Am besten keine Schwächephasen

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Jetzt aber: Baunatals Felix Rehberg kehrt an den Kreis zurück. 

Handball-Drittligist will Siegesserie starten

Baunatal – Die Pause war kurz, und sie ist bereits wieder beendet. Nach einem spielfreien Wochenende in der 3. Handball-Liga hat der GSV Eintracht Baunatal an diesem Samstag beim SC DHFK Leipzig II (18 Uhr / Kleine Arena Leipzig) die Möglichkeit den dritten Sieg in Folge zu landen. Nach den Erfolgen gegen Kirchzell und Großsachsen ist Eintracht-Trainer Dennis Weinrich optimistisch in Hinblick auf eine kleine Serie: „Vor allem mittendrin hatten wir oft genug unsere Schwächephasen. Hoffentlich haben wir die endlich überwunden“, blickt Weinrich erwartungsvoll auf das Gastspiel in der Sachsenmetropole.

Voller Erwartungen ist aber auch ein anderer. Kreisläufer Felix Rehberg wird voraussichtlich das erste Mal nach dreieinhalbmonatiger Pause wieder aktiv ins Spielgeschehen eingreifen. „Der Riss der Achillessehne im Oktober hat mich schon ziemlich ausgebremst“, sagt der Kreisläufer, der während der Wintermonate zum Zuschauen gezwungen war und sich jetzt auf seine Rückkehr an den Kreis freut. „Die operierte Sehne ist schmerzfrei, aber natürlich fehlt es mir noch etwas an Muskulatur, und auch koordinativ bin ich noch nicht bei hundert Prozent“, sagt der 26-Jährige.

Gegen Leipzig hätten die Baunataler eigentlich noch eine offene Rechnung nach der Hinspiel-Niederlage vor heimischem Publikum, lässt Rehberg durchblicken, weiß aber um die „körperliche und spielerische Stärke“ der Sachsen. Für Rehberg selbst wird es in Leipzig vor allem darum gehen, seinen Weg zurück in die Mannschaft zu finden.

„Zehn bis fünfzehn Minuten wird uns Felix sicherlich helfen können“, sagt Trainer Weinrich, der sich über den Rückkehrer freut.

Dies auch, weil Paul Gbur in dieser Saison wohl nicht mehr zum Einsatz kommen wird, da für den 24-jährigen Rückraumrechten eine Meniskus-Operation ansteht.

Nicht trainieren konnte in dieser Woche außerdem Felix Geßner. „Ich bin mir nicht sicher, ob Felix das ganze Spiel durchspielen kann. Tom Kurtz könnte für ihn mehr Spielanteile bekommen“, sagt Weinrich.

Insgesamt hat der Baunataler Trainer seine Spieler auf die Herausforderung gegen Leipzig eingestellt: „Leipzig hat viele junge Spieler. Zwei sind größer als zwei Meter, da werden wir uns schon ganz schön strecken müssen. Wir müssen das Spiel mit den Beinen gewinnen, aber nach den zwei letzten Siegen bin ich optimistisch.“

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