Handball-Landesliga: TG Rotenburg gastiert beim Tabellennachbarn Großenlüder

Kein Einzelschicksal bei der TG Rotenburg: Neben Keeper Tomas Pankiewicz sind derzeit noch andere Spieler angeschlagen. Foto: Walger

Rotenburg. Beim Tabellennachbarn MSG Hainzell/Großenlüder müssen die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg am Sonntag antreten. Die Partie beginnt um 17 Uhr in der Lüdertalsporthalle in Großenlüder.

„Dort zu bestehen, ist nie ganz einfach“, weiß TGR-Trainer Uwe Mäusgeier. Das gilt auch und gerade in dieser Saison. Nur dem Titelkandidaten TV Alsfeld und dem Nachbarn Hünfelder SV ist es gelungen, beide Zähler mitzunehmen.

Davon lässt sich Uwe Mäusgeier allerdings nicht ins Bockshorn jagen: „Wir haben in diesem Jahr richtig gute Spiele gemacht. Daran wollen wir natürlich anknüpfen.“ Die Motivation in seinem Team ist groß. Denn klappt es mit einem Auswärtssieg, dann wächst der Vorsprung der TGR gegenüber dem Gegner auf sechs Punkte. Damit wäre der sechste Platz, den die Rotenburger derzeit belegen, erst einmal zementiert.

Raus aus dem Fahrstuhl

Doch leicht wird das nicht zu erreichen sein. „Hainzell/Großenlüder hat eine eingespielte Mannschaft, die sich gefestigt hat“, sagt Uwe Mäusgeier. Vorbei scheinen die Zeiten, als das Team Stammgast war im Fahrstuhl zwischen der Bezirksoberliga und der Landesliga.

Auf drei Spieler, so der TGR-Coach, müsse besonders geachtet werden: die Brüder Lukas und Benedikt Dimmerling sowie Spielertrainer Janos Zinn. Beide Dimmerlings sind vielseitig einsetzbar. Sie treffen nicht nur von den Halbpositionen, sondern, wie zuletzt bewiesen, auch von der Rückraummitte (Lukas) und vom Kreis (Benedikt) aus.

Topshooter ist Lukas Dimmerling, der es auf einen Schnitt von 7,6 Toren pro Spiel bringt. Obwohl er fast zwei Meter groß und fast 100 Kilo schwer ist, bescheinigt Uwe Mäusgeier ihm, nicht nur athletisch, sondern auch sehr wendig zu sein. Benedikt Dimmerling steht seinem Bruder in Sachen Torgefährlichkeit übrigens kaum nach. Sein Schnitt: 6,6 Treffer.

In der Abwehr gut verschieben, früh raustreten, um Würfe zu verhindern, dabei aber keine Lücken für Anspiele an den Kreis bieten - das ist das Konzept, das die TGR umsetzen soll.

Wenn es dann auch noch im eigenen Angriff mit der Chancenverwertung klappen sollte, könnte es trotz personeller Nöte was werden mit einem Auswärtssieg. Philipp Debus ist inzwischen am Meniskus operiert worden, wegen des gerissenen Kreuzbandes muss er aber noch einmal unters Messer. Er wird frühestens im Oktober, November wieder spielen können.

Fraglich ist der Einsatz von Torwart Florian Heni, dessen Schleimbeutel Probleme bereitet. Auch der andere Keeper, Tomas Pankiewicz, ist nicht wirklich fit. Er laboriert ebenso wie Rückraumspieler Boze Balic an einer Zerrung. Gut möglich, dass die TGR im Kasten Verstärkung aus der zweiten Mannschaft braucht.

Von Thomas Walger

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