SHG-Handballerinnen stehen vor einer lösbaren Aufgabe 

Abstand nach unten halten

+
Wiedersehen mit dem Ex-Verein: Trainer Achim Scholz reist mit der SHG Hofgeismar/Grebenstein am Samstag zur HSG Ederbergland. 

Am ersten Spieltag des neuen Jahres in der Frauenhandball-Bezirksoberliga gastiert die SHG Hofgeismar/Grebenstein bei der HSG Ederbergland und die HSG Wesertal II beim Tuspo Waldau.

Vor eigenem Publikum präsentiert sich die HSG Reinhardswald gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger.

Ederbergland - Hofgeismar/Grebenstein, Samstag, 16 Uhr, Frankenberg. Auf einen ähnlich guten Start wie zu Beginn der Saison mit dem Überraschungssieg bei der SVH Kassel hofft die SHG Hofgeismar/Grebenstein vor ihrem ersten Spiel des neuen Jahres bei der HSG Ederbergland. Nach zuletzt drei Niederlagen wäre ein Sieg sehr wichtig im Hinblick auf die weiteren Spiele. Schon ein Punktgewinn wäre ein Erfolg, mit dem die SHG ihren Vorsprung auf das Tabellenende halten könnte. Unter einem noch größeren Druck steht der Vorletzte Ederbergland, der bei vier Punkten Rückstand auf die SHG gerade in eigener Halle unter Zugzwang steht. Für SHG-Trainer Achim Scholz ist diese Partie eine besondere, trainierte er die HSG doch noch in der vergangenen Spielzeit, wo er einen sicheren Mittelfeldplatz erreichte. Nun kann er seiner neuen Mannschaft, die in der Fremde immerhin schon zweimal siegreich war, vielleicht die passenden Tipps geben.

Waldau - Wesertal II, Samstag, 18 Uhr, Offene Schule Waldau.Die wohl schwerstmögliche Aufgabe hat die HSG Wesertal II mit dem Spiel beim Tabellenführer Tuspo Waldau. Es ist aber auch eine dankbare, nach der Pause zwischen den Jahren ohne den Druck, unbedingt punkten zu müssen wieder in den gewohnten Spielrhythmus zurückzufinden. Gerade in Waldau hat die HSG-Zweite nichts zu verlieren. Durch den 26:25-Heimsieg im letzten Spiel gegen die SVH Kassel und das nach dem 29:29 in Ederbergland nachträglich wegen einer nicht spielberechtigten gegnerischen Akteurin gewonnene Spiel hat sich der Tabellenneunte etwas Luft nach unten verschafft. An die zuletzt ansteigende Form wollen die Wesertalerinnen anknüpfen und hoffen, dass Waldau noch nicht seine Bestform abrufen kann.

Reinhardswald - Fuldatal/Wolfsanger, Sonntag, 15 Uhr, Trendelburg. Den Schwung der letzten Spiele will die HSG Reinhardswald in ihr erstes Heimspiel im neuen Jahr gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger mitnehmen. Dafür haben die Reinhardswälderinnen während der Pause zwei zusätzliche Trainingseinheiten eingelegt. Nach zuletzt fünf Siegen konnte sich die HSG vom Tabellenende auf den fünften Platz verbessern. Daher spricht fast alles für einen weiteren Sieg gegen den Tabellenletzten. Für HSG-Trainer Jörn Fülling ist diese Partie aber keineswegs ein Selbstläufer: „Fuldatal/Wolfsanger hat einige Spiele nur sehr knapp verloren und ist für mich stärker als sein derzeitiger Tabellenplatz. Diese Mannschaft liegt uns nicht sonderlich. Wir haben uns gegen diesen Gegner in den letzten Jahren immer sehr schwer getan.“ Dennoch geht Reinhardswald als Favorit in die Begegnung und sollte das Spiel auch zu seinen Gunsten entscheiden, wenn es gelingt, die Form der letzten Wochen zu erreichen.  zmw

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.