Handball

THW Kiel siegt beim DHB-Pokalturnier in Göttingen

Freie Bahn für Paul Hoppe: Der Northeimer hat sich in der Mitte durchgesetzt und zeiht aufs Dormagener Tor ab. Die Bayer-Spieler Eloy Morante (33), Ian Hüter (14), Patrick Hüter (25) und Carl Löfström (13) haben nur das Nachsehen.  
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Freie Bahn für Paul Hoppe: Der Northeimer hat sich in der Mitte durchgesetzt und zeiht aufs Dormagener Tor ab. Die Bayer-Spieler Eloy Morante (33), Ian Hüter (14), Patrick Hüter (25) und Carl Löfström (13) haben nur das Nachsehen.   

Göttingen. Ein tolles Pokal-Wochenende erlebten 4000 Zuschauer in der Göttinger S-Arena beim DHB-Pokal-Qualifikationsturnier. Mit dem THW Kiel auch einen verdienten Turniersieger.

Dieser zieht nach klaren Siegen gegen TUSEM Essen (39:23) und gegen den TSV Bayer Dormagen (44:27) in die zweite Hauptrunde des DHB-Pokals einzieht.

Die Fans, die aus allen Teilen Südniedersachsens angereist waren, sahen hochklassigen Handballsport, da alle Mannschaften in Bestbesetzung antraten und die Spiele noch einmal als letzten Test unter Wettkampfbedingungen vorm Saisonstart ernst nahmen. Der Northeimer HC, der von Fans heimlich als Kandidat für das Finalspiel gegen Kiel gehandelt wurde, überzeugte bis zum Schluss kämpferisch, doch musste das Team seinem kleinen Kader Tribut zollen und unterlag Dormagen vor 2250 Fans letztlich zu hoch mit 36:25.

Nur zwei Monate hatte der Northeimer HC Zeit, das Pokalturnier in der Göttinger S-Arena zu organisieren. Mehr als 100 Vereinsmitglieder organisierten ein spannendes Pokalturnier, das Kiels Trainer Alfred Gislason als „tolles Event mit einer fantastischen Atmosphäre“ bezeichnete und sowohl der Halle wie auch den Zuschauern nach dem klaren 39:23 des THW über den Zweitligisten Essen bereits Bundesliga-Tauglichkeit attestierte. Essens junger Trainer Jaron Siewert, der noch nicht geboren war, als Gislason mit Essen große internationale Erfolge feierte, gratulierte Northeims Pressesprecher Kevin Schiffer ebenfalls zum Publikum, das beide Mannschaften bis zum Schluss anfeuerte – auch wenn Kiel ab der 15. Minute bereits in den Testspiel-Modus schaltete und weniger körperbetont spielte, dafür aber ein sehr schnelles Umschaltspiel zeigte und zur Freude des Publikums im Angriff eine Kombination nach der anderen laufen ließ.

Im zweiten Samstagspiel konnte sich der heimische Northeimer HC trotz frenetischer Unterstützung durch Trommler und Publikum nicht gegen den ehemaligen Werks-klub Bayer Dormagen durchsetzen. Der Aufsteiger in die zweite Liga siegte gegen kämpferisch überzeugende Northeimer etwas zu hoch 36:25.

Im Finalspiel verzichteten sowohl Kiel wie auch Dormagen vor 1700 Zuschauern auf überflüssige Härte, sodass auf beiden Seiten die spielerischen Elemente überwogen. Kiel spielte lange Zeit mit der ersten Formation und setzte sich schnell auf zehn Tore ab. Nach dem Halbzeitstand von 24:13 ließ Trainer Gislason dann im Rückraum seine zweite Formation auf den Platz, die dann auch die Außen Niklas Egberg und Rune Dahmke mit je einem Kempa-Trick zum Endstand von 44:27 in Szene setzten. (zaj)

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