TSV vor drittem Auswärtsspiel in Folge

Vellmars Handballer bei der HSG Kleenheim-Langgöns: Rückzugsverhalten verbessern

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Fehlt in Kleenheim: Lance-Phil Stumbaum. 

Nachdem das Orkantief „Sabine“ den Heimauftritt der Oberliga-Handballer des TSV Vellmar gegen die HSG Pohlheim verhinderte, geht es für die Nordhessen jetzt ins dritte Auswärtsspiel in Folge. Am Sonntag um 17 Uhr tritt der TSV bei der HSG Kleenheim-Langgöns in der Sporthalle Oberkleen an.

„Der Spielausfall kam uns sportlich ungelegen, da die Mannschaft noch von der guten Leistung in der zweiten Halbzeit gezehrt hat. Aber Gesundheit und Sicherheit gehen vor“, sagt TSV-Trainer Gordon Hauer.

„Wir haben unter der Woche dann unser übliches Programm durchgezogen und uns natürlich auch das Video des letzten Kleenheimer Sieges angesehen“, sagt Hauer. Da bot die HSG eine starke Leistung beim 38:23 über Umstadt/Habitzheim.

Die Mannschaft aus dem Gießener Umland befindet sich seit zwei Jahren im Umbruch. Leistungsträger wie Julian Reusch und Dennis Köhler hört auf. Das Spiel der Mittelhessen lebt von einem starken Rückraum, der selbst vollstreckt aber auch die Außen David Straßheim und Fabian Höpfner mit in die Aktionen einbezieht. Dazu kommt die kompakte Abwehr der Kleenheimer, die auch die offensiven Varianten absolut beherrscht. Erfolgreiche Tempogegenstöße sind so keine Seltenheit.

„Kleenheim ist bekannt für sein schnelles Spiel“, so Hauer. „Unser Rückzugsverhalten muss stimmen und die Abwehr muss schon früh versuchen, zu stören.“ Im Angriff muss die Mannschaft wieder den Mittelweg zwischen schnell Spielen und Fehlervermeidung finden.

Trainer Hauer kann die Fahrt am Sonntag fast komplett antreten. Fehlen werden Lance-Phil Stumbaum (privat verhindert) und Nemanja Vukadinovic, der wegen seiner Aufenthaltspapiere noch in Serbien weilt.

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