Gegen Bensheim/Auerbach und Neckarsulm mit Fans

Vipers wollen in Bergheim ersten Testspielsieg gegen Liga-Rivalen

Handballszene: Spielerin wird beim Wurf von zwei Gegenspielerinnen attackiert.
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Hart angegangen: Die Buxtehuderin Mailee Winterberg (rechts) attackiert die Bad Wildungerin Maxime Struijs (Zweite von rechts), deren Teamkollegin Kira Schnack (links) und BSV-Akteurin Isabelle Dölle die Szene verfolgen.

Endlich wieder vor Zuschauern: Die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen hoffen am Wochenende auf die ersten Siege in Testspielen gegen Konkurrenz aus der 1. Bundesliga.

Bad Wildungen – Nach den drei Partien gegen Borussia Dortmund (22:33), TSV Bayer 04 Leverkusen (14:18) und Buxtehuder SV (14:17) stehen bisher nur Niederlagen zu Buche. Mit den Spielen gegen die HSG Bensheim/Auerbach (Samstag, 14 Uhr) und die Sport-Union Neckarsulm (Sonntag, 15 Uhr) wartet auf die Südwaldeckerinnen in ihrer neuen Spielstätte, der Sporthalle Edertal in Bergheim, gleich ein Erstligadoppelpack.. Zuschauer sind jeweils erlaubt.

„Ich bin einmal gespannt, wie die Halle in Bergheim bei den Spielen aussieht, nachdem wir nun schon länger dort trainiert haben“, sagt Vipers-Trainerin Tessa Bremmer deshalb vor der „besonderen“ Premiere in der neuen Spielstätte, in die die Südwaldeckerinnen wegen der Sanierung der Bad Wildunger Ense-Halle umziehen mussten.

Die Flames aus Bensheim hatten in Fritzlar unter anderem nach einem 20:16-Vorrundensieg über Bad Wildungens Auftaktgegner Leverkusen (4. September, 19 Uhr) das Finale erreicht. Das verlor die Mannschaft von Trainerin Heike Ahlgrimm gegen Buxtehude nach einem intensiven und gutklassigen Spiel mit 19:22.

„Bei Bensheim hat sich wenig geändert. Sie haben eine sehr eingespielte Mannschaft ohne eine herausragende Einzelspielerin“, sagt Bremmer über das Team um die niederländische Ex-Vipers-Spielmacherin Sarah van Gulik. Während die Südhessinnen, die sich unter anderem mit der niederländischem Halblinken Myrthe Schoenaker (HSG Blomberg-Lippe), der Halbrechten Saskia Fackel (Kurpfalz Bären) und Torfrau Vanessa Fehr (Leverkusen) verstärkt haben, in der vergangenen Runde als Neunter zwei Plätze vor den Vipers lagen, wurde Neckarsulm sogar Sechster.

Wiedersehen mit Stockschläder

„Auf Neckarsulm bin ich in dieser Saison richtig gespant, weil sie sich noch einmal krass verstärkt haben“, sagt Bremmer. In Ex-Viper und Nationallinksaußen Johanna Stockschläder (Dortmund), Spielmacherin Sophie Lütke (SV Union Halle-Neustadt) und dem Schweizer Talent Daphne Gautschi (HB Metz Moselle Lorraine) kann die sehr emotionale Trainerin Tanja Logvin auf hochkarätige Zugänge zurückgreifen.

„Ich will wieder allen Mädels Spielanteile geben“, sagt Bremmer und hofft auf die ersten Erfolgserlebnisse ihres neuformierten und verjüngten Teams in den Vorbereitungsspielen Nummer vier und fünf gegen die Erstligakonkurrenz.

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