TV Gelnhausen beim 22:30 klar überlegen

Haunecker chancenlos

Bad Hersfeld. In der zweiten Halbzeit war die Handball-Oberliga-Partie zwischen der abstiegsgefährdeten HSG Eitra/Oberhaun und dem Tabellendritten TV Gelnhausen nur noch ein Schaulaufen für die Gäste. Sie beendeten es mit einem klaren 30:22 (18:11)-Erfolg.

„Natürlich ist Gelnhausen kein Maßstab für uns“, sagte Jörg Ley. Zumal der HSG-Trainer in René Hermann und Andreas Krause zwei wichtige Kräfte ersetzen musste. In seiner Not streifte sich Jörg Ley

„Natürlich war Gelnhausen heute kein Maßstab für uns“

Trainer Jörg Ley

erneut selbst das Trikot über. Doch was er, Matthias Kienast, Jens Rüger und Neuzugang Boze Balic im Rückraum der HSG auf die Beine stellten, reichte nicht, um den Kontrahenten ins Wanken zu bringen.

Und als sich dann auch noch die üblichen Anspielfehler und Fehlwürfe einstellten, hatten es die Südhessen entsprechend leicht. Gelnhausen besitzt überdies eine Abwehr mit Gardemaß, gegen die es der Angriff der HSG richtig schwer hatte.

So fiel das erste Feldtor der Gastgeber auch erst nach zwölf Minuten durch Rüger. Der war neben Kreisläufer Sebastian Köhler (beide je sechs Treffer) der beste Torschütze. Neuzugang Balic, für Krause auf Halblinks eingesetzt, kam nur auf zwei Tore (siehe Artikel unten).

Früher Rückstand

Die Haunecker, die in der 19. Minute bereits mit 3:10 im Rückstand lagen, hatten noch Glück, dass sich der TV Gelnhausen angesichts seines klaren Vorsprungs im Abschluss einige Fehler erlaubte, die einer Spitzenmannschaft eigentlich nicht unterlaufen dürfen. So kamen die Haunecker Simon Streckhardt und Sebastian Köhler noch zu Tempogegenstößen, die das Ergebnis erträglicher gestalteten.

HSG Eitra/Oberhaun: Krätzig, Fohr - Ley (2), Schnell, Rüger (6/2), Balic (2), Streckhardt (2), Koch (2), , Köhler (6), Weiß, Kienast (2)

Von Hartmut Wenzel

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