Handball-Oberliga: Rosdorf-Grone erwartet Nienburg / Duderstadt zum Spitzenspiel in Hameln

Heimisches Duo testet die Top-Teams

Wieder voll da: Nach seiner Verletzung hat Rosdorfs Marlon Krebs gleich wieder überzeugt. Foto: Jelinek

Göttingen. Mit den Top-Teams der Handball-Oberliga bekommen es an diesem Wochenende die beiden Klubs aus dem Kreis Göttingen zu tun. Die HG Rosdorf-Grone erwartet den Tabellenvierten Nienburg, während sich Hameln und Jahn Duderstadt im Spitzenduell als Zweiter und Dritter gegenüberstehen.

HG Rosdorf-Grone – HSG Nienburg (Sa., 18.30 Uhr). Nach der 27:35-Niederlage vor einer Woche in Duderstadt sind die Nienburger schon wieder in Südniedersachsen zu Gast. Die Pleite bei Jahn war die erste nach elf ungeschlagenen Partien mit 20:2 Punkten in Folge. HG-Coach Mirko Jaissle hat großen Respekt vor der HSG: „Nienburg spielt einen Handball, der mir gut gefällt. Mit Daniel Fromme haben sie ihren Denker und Lenker, die HSG ist exzellent besetzt.“ Für die Rosdorfer ist das Nienburg-Spiel der Auftakt zu einer Serie „harter Brocken“: Danach kommt Duderstadt (3.), dann geht’s nach Hameln (2.) und schließlich erwartet man noch Tabellenführer Northeim. Schwerer geht es kaum. „Aber die Jungs haben Lust darauf, nachdem sie sich durch die letzten beiden Siege Luft verschafft haben“, sagt Jaissle weiter. Allerdings: Mit Gerrit Kupzog (Basketball-Dienst bei BG) fehlt ein wichtiger Rückraumspieler, und ob Christian Greve (Erkältung) eingesetzt werden kann, ist auch noch offen. Jaissle: „Deshalb sind unsere Chancen überschaubar. Alles hängt von der Tagesform ab, und ob wir eine gute Abwehrreihe stellen können.“ Erfreulich, dass eventuell Konstantin König ein Comeback feiert. Der aus Kassel ausgeliehene Spieler hatte sich am 6. Oktober vergangenen Jahres im Hinspiel in Nienburg einen Syndesmosebandriss zugezogen. Weiter gegangen sind auch die Planungen für kommende Saison. „Es gibt viele Zusagen von Spielern, aber es wird auch einige personelle Änderungen geben“, will Jaissle erst kommende Woche Details der Personal-Planungen bekanntgeben.

VfL Hameln – TV Jahn Duderstadt (Sa., 19.15 Uhr). Das Hinspiel hatten die Eichsfelder nach einem starken Auftritt 36:32 gewonnen, wofür die „Rattenfänger“ nun Revanche nehmen wollen. Zuhause sind sie auch eine Macht. 14:4 Punkte und nur zwei Heimschlappen gegen Großenheidorn und zuletzt gegen Spitzenreiter Northeim belegen dies. Mit 11:9 Zählern ist Jahns Auswärtsbilanz recht annehmbar. „Wir müssen Hamelns Achse Glatz/Heemann in der Griff bekommen“, sagt Jahn-Trainer Ekki Loest.

Dumm nur, dass die Duderstädter auf Jan-Philipp Naß verzichten müssen, der aus privaten Gründen verhindert ist. Dabei gehörte er in den vergangenen Spielen stets zu den Aktivposten. (haz/gsd)

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