3. Liga Handball: Los geht es Sonntag um 17 Uhr in der Schuhwallhalle

Northeimer HC empfängt Aufsteiger HSG Eider Harde zur Heimpremiere

Trainer Carsten Barnkothe bei einer Auszeit im Kreise seiner Mannschaft.
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Alles hört auf sein Kommando: Trainer Carsten Barnkothe bei einer Auszeit im Kreise seiner Mannschaft.

Nach dem verpatzten Ligastart und der Auswärtsniederlage in Schwerin steht für Handball-Drittligist Northeimer HC die Gelegenheit zur Wiedergutmachung vor der Tür.

Northeim - Mit einem Sieg gegen Aufsteiger HSG Eider Harde am Sonntag ab 17 Uhr will man den Anschluss ans Tabellenmittelfeld schaffen. 160 Zuschauer dürfen in der Schuhwallhalle dabei sein, die Tageskasse wird jedoch nicht geöffnet haben.„40 Minuten haben wir in Schwerin gut gespielt. Jetzt müssen wir unser Spiel über 60 Minuten durchziehen.“ Trainer Carsten Barnkothe hat die unglückliche Niederlage aus der Vorwoche abgehakt. Unglücklich, weil der NHC fünf Minuten vor Schluss noch dran war und Schwerin die Schwarz-Gelben in der Folge nach drei technischen Fehlern auskonterte. Nun soll die HSG Eider Harde für das erste Erfolgserlebnis herhalten.

Kräftig vergeigt hat der Klub aus der Mitte Schleswig-Holsteins seine Premiere in der 3. Liga. Gegen einen routinierten Oranienburger HC setzte es eine 19:29-Klatsche. Das Team aus dem Eider-Land zwischen Neumünster, Rendsburg und Heide hatte gegen die athletisch stärkeren Oranienburger nur in Rechtsaußen Julian Fröhlich einen Werfer auf Augenhöhe. Dennoch warnt Barnkothe davor, den Gegner zu unterschätzen. „Die spielen sehr unorthodoxen Handball mit siebtem Feldspieler, Kempa-Tricks und einem Spielmacher, der gern mit großer Geschwindigkeit in die gegnerische Abwehr geht und dort Lücken reißt“, umschreibt er die Spielweise des unbekannten Gegners nach Videostudium. „Eider Harde lebt von der Aufstiegseuphorie und wurde vom Publikum regelrecht nach vorn gepeitscht“, wunderte sich Barnkothe über die trotz Coronavirus gut gefüllten Ränge beim Aufsteiger.

Doch das kann das Northeimer Publikum ebenfalls, wenngleich das Hygienekonzept nur 160 Zuschauer zulässt. Für die Fans des NHC gibt es noch Gelegenheit, Dauerkarten zu kaufen. Das geht am einfachsten per Mail an tickets@northeimerhc.de. Eine Tageskasse wird es nicht geben. „Bitte nicht ohne Karte zur Halle kommen, auch wenn wir uns über jeden Fan freuen. Aber es geht nicht anders“, bittet NHC-Vize Oliver Kirch um Verständnis.

Bei der Heimpremiere wird voraussichtlich auch Tim Gerstmann wieder auflaufen können. Seine Rückenprobleme scheinen auskuriert. „Mit Tim und Mateusz Rydz sind wir flexibler aufgestellt“, hofft Barnkothe auf die Rückkehr seines Mittelmanns.  (Axel Janßen)

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