Handball-Verbandsliga Männer

Moringen bekommt es mit der HSG Heidmark zu tun

Abgeschüttelt: Der Moringer Michael Dewald (am Ball) kann in dieser Szene ungehindert zum Torwurf ansetzen. Foto:  zje

Moringen. Zur Heimpremiere ihres neuen Trainers Jürgen Kloth haben die Verbandsliga-Handballer des MTV Moringen am Samstag die Vertretung der HSG Heidmark zu Gast.

Der Anpfiff in der Sporthalle an der Burgbreite erfolgt wie gewohnt um 18 Uhr.

Mit dem Team aus der Heide haben die Moringer noch eine Rechnung offen. In ihrer ersten Verbandsligasaison zogen sie gegen die HSG zwei Mal den Kürzeren. Der 26:28-Heimpleite folgte ein 17:23 in Dorfmark. Der unangenehme Gegner lag im Abschlussklassement als Tabellensechster deutlich vor dem MTV.

Auch aktuell befinden sich die Gäste punktemäßig eindeutig im Vorteil. Ein ausgeglichenes Konto nach sieben Spielen kann sich durchaus sehen lassen. Bei ihren drei Auswärtsauftritten gingen sie allerdings gänzlich leer aus. Die sind dem Trainer der HSG sauer aufgestoßen. Der engagierte Nils Muche sprach von blutleeren Auftritten. Zielsetzung seines Teams ist der Klassenerhalt.

Den zu sichern ist auch das Ziel des neuen Moringer Trainers. „Unsere größte Baustelle ist dabei der Tabellenplatz“, sieht Kloth einen Schwerpunkt seiner Aufgabe im mentalen Bereich. „Wir müssen das Selbstbewusstsein stärken. Der Mannschaft muss klar werden, dass sie besser als der Tabellenplatz ist. Und sie muss daran glauben, dass sie es schaffen kann.“

Bei seinem verpatzten Einstand in Liebenau waren seine Schützlinge lange auf einem guten Weg. In der ersten Hälfte zeigten sie mit Engagement und Motivation eine tolle Leistung. Als man in Rückstand geriet, setzte aber die Verunsicherung ein.

„Die Jungs haben angefangen, zu denken. Sie hatten Angst, zu verlieren. Das hat uns am Ende um ein gutes Ergebnis gebracht“, erklärt Kloth, der weiß, dass er auch in technischer und taktischer Hinsicht einen Prozess einleiten muss. Der koste Geduld und Zeit, die man eigentlich nicht hat.

„Das darf nicht zu lange dauern. Es müssen Punkte her. Dazu müssen wir vor allem als Mannschaft auftreten“, fordert Kloth und hofft auf das dringend benötigte Erfolgserlebnis. „Es nützt uns nichts, wenn wir gut spielen und am Ende wie gegen Fallersleben wieder mit einem Tor verlieren.“

Nicht mehr im Aufgebot steht Niklas Konze. Der Neuzugang kann den zeitlichen Aufwand aus beruflichen Gründen nicht mehr leisten. (zys)

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