Handball-Oberliga Frauen: Plesse-Hardenberg hat Mitaufsteiger Hollenstedt zu Gast

Heimstärke als Faustpfand

Flugeinlage: Auf ähnlich gute Wurfpositionen hofft Theresa Rettberg von der HSG Plesse-Hardenberg auch im Heimspiel gegen Hollenstedt. Archivfoto:  zje

Nörten/Bovenden. Auf Wiedergutmachung sind die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg aus, wenn am Samstag um 16 Uhr in Bovenden das Heimspiel gegen TuS Jahn Hollenstedt angepfiffen wird.

An das erste Kräftemessen mit dem Mitaufsteiger hat das Burgenteam keine guten Erinnerungen. Für die Gäste war es ein gebrauchter Tag. Vor den Toren Hamburgs gab es eine deftige 21:31-Klatsche. Die Prognose für die Premierensaison der HSG in der Oberliga schien düster. Zwischenzeitlich haben sich die Vorzeichen verändert. Dank der Heimstärke (acht Siege) hat sich Plesse auf Platz vier vorgekämpft. Dagegen hat sich das Wetter in Hollenstedt deutlich eingetrübt. 13 Zähler sind angesichts der gleitenden Skala in Sachen Klassenerhalt nur ein dünnes Polster.

Die negative Tendenz beim Gegner erstaunt auch Artur Mikolajczyk. Hollenstedt sei eine interessante Mannschaft mit einem erfahrenen Trainer. „Die fehlende Konstanz wundert mich. Da ist Potenzial für mehr. Das haben wir im Hinspiel schmerzhaft erfahren. Da hat Hollenstedt ein sehr gutes Spiel gemacht“, erinnert sich Plesses Coach.

Er hat sich mit seinen Schützlingen für die Neuauflage viel vorgenommen und möchte sich unbedingt revanchieren. Allerdings rechnet er mit einer schweren Aufgabe. „Natürlich ist die Ausgangsposition für uns zu Hause eine andere, aber Hollenstedt ist gefährlich aus dem Rückraum und kann unsere Fehler mit Gegenstößen bestrafen. Da müssen wir aufpassen.“

Zur Freude des Trainers traf er unter der Woche auf eine verbesserte Trainingssituation. „Das habe ich zur gezielten Vorbereitung auf den nächsten Gegner, aber auch für die Verbesserung unseres Abwehrverhaltens genutzt.“ Da habe es auch in Gifhorn das eine oder andere gegeben, was ihm nicht gefallen habe. In diesem Punkt müsse man sich stabilisieren. Auch beim Rückzugsverhalten gebe es noch Luft nach oben.

Eine kleine Baustelle war die Position zwischen den Pfosten. Jana Teuchert (Fingerverletzung) und die erkältete Filiz Bühn konnten nicht am Übungsbetrieb teilnehmen. Bis zum Anpfiff sollte sich die Situation aber wohl wieder entspannen.

Mit von der Partie ist wieder Katarina Governatori. Ihr Comeback am vergangenen Wochenende war ein guter Anfang. Die Außenspielerin soll weiter integriert werden. „Sie muss wieder das Gefühl für das Spiel und den Wurf bekommen und braucht noch mehr Sicherheit.“ Hier soll gegen Hollenstedt der nächste Schritt folgen. (zys)

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