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Heiß auf Wiedergutmachung: Der Northeimer HC empfängt Grün-Weiß Werder in Einbeck

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Hannes Bransche, hier gegen Felix Gessner (links) und Lasse Reinhardt, machte gegen Baunatal ein gutes Spiel. Samstag geht es gegen Grün-Weiß Werder.
Hannes Bransche, hier gegen Felix Gessner (links) und Lasse Reinhardt, machte gegen Baunatal ein gutes Spiel. Samstag geht es gegen Grün-Weiß Werder. © Hubert Jelinek

Noch haben die Handballer des Northeimer HC nicht alle Gegner der 3. Liga bespielt. Das erste Kräftemessen mit der Reserve aus Leipzig (22. Januar) steht noch aus. Dennoch startet man am Samstag mit dem Duell gegen HV Grün-Weiß Werder bereits in die Rückrunde. Los geht’s um 18 Uhr in der Stadionsporthalle in Einbeck.

Northeim – Im Northeimer Lager hat man keine guten Erinnerungen an den nächsten Kontrahenten. Im Havelland wurde der Saisonauftakt mit einer 28:36-Niederlage in den Sand gesetzt. Am Ende halfen auch die 13 Treffer des überragenden Christian Stöpler nicht. „Nach einer hervorragenden Vorbereitung lief es dort 45 Minuten richtig gut, bevor jemand den Stecker gezogen hat. Das hat uns einen richtigen Knacks gegeben. Daran hatten wir lange zu knabbern“, gesteht Jürgen Bätjer.

Sechs Punkte bis Weihnachten: So lautete das Ziel des Northeimer Trainers vor dem Derby gegen Baunatal. Da sah zwischenzeitlich auch gut aus. Nach langem Rückstand lag der NHC in Durchgang zwei vorn, am Ende hatte man aber unglücklich mit einem Tor das Nachsehen. „Gegen Magdeburg war es andersherum. Jetzt hatten wir das Pech. Es ist extrem ärgerlich, denn ein Sieg hätte der Mannschaft einen richtigen Schub gegeben. So macht es die Aufgabe nicht einfacher.“

Der Aufsteiger aus der Nähe Potsdams hat sich den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt. Dafür hat man sich mit vier Akteuren vom Kooperationspartner 1. VfL Potsdam verstärkt. Dazu kam vom Ludwigsfelder HC mit Phillipp Jochimsen ein Rechtsaußen mit Drittligaerfahrung. Dennoch mussten die Grün-Weißen nach dem Auftaktsieg lange auf das zweite Erfolgserlebnis warten. Das gab es erst am letzten Spieltag mit dem 34:29 bei Schlusslicht Bayreuth. Damit schmolz der Rückstand auf den NHC auf einen Zähler.

Verletzungsbedingt mussten die Gäste lange ohne Linkshänder auskommen, was auch die lange Durststrecke zum Teil erklärt. Dafür steht mit Levi Schwark einer der besten Halblinken der Liga in ihren Reihen. „Und sie spielen eine sehr unangenehme offensive Deckung“, weiß Bätjer, der aber klarstellt: „Wir sind wie immer gut vorbereitet und haben in eigener Halle Magdeburg und Söhre geschlagen. Da fällt mir keine Begründung ein, warum wir nicht zuhause deutlich gegen Werder gewinnen sollten, um mit einer breiten Brust in die nächsten Spiele zu gehen. Und das erwarte ich auch.“

Gegenüber der Vorwoche wird der NHC voraussichtlich in unveränderter Aufstellung an den Start gehen. Ein kleines Fragezeichen gibt es noch bei Joe Schuster (Zerrung). Rick Harder (Bänderrisses) wird rund sechs Wochen pausieren müssen.   (Andreas Schridde)

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