A-Jugend-Bundesliga

Hessenderby: Knackt mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen offensive TVH-Deckung?

In seinem Element: Kreisläufer Lasse Hellemann (mJSG) bekommt es gegen Hüttenberg mit einer offensiven Deckung zu tun. 
pressebilder hahn
+
In seinem Element: Kreisläufer Lasse Hellemann (mJSG) bekommt es gegen Hüttenberg mit einer offensiven Deckung zu tun. pressebilder hahn

Nach dem Derby ist vor dem Derby. Am letzten Samstag wurde von der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen die Partie der A-Jugend-Bundesliga bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen wegen eines (mittlerweile ausgeräumten) Corona-Verdachtfalles abgesagt, am kommenden Sonntag (15 Uhr Stadtsporthalle) soll das Nachbarduell gegen den TV Hüttenberg auf jeden Fall über die Bühne gehen.

Melsungen - „Wir haben gut trainiert und sind hoch motiviert“, sagt Rückraumspieler David Kuntscher. Und hat den dritten Saisonsieg im dritten Spiel des Melsunger Bundesliga-Nachwuchses im Visier. Natürlich ohne den mit zwei Siegen und einer Niederlage ebenfalls gut gestarteten Gast zu unterschätzen, wobei ihm auch die eigene Erfahrung zugutekommt: Vor zwei Jahren tat sich seine Mannschaft gegen den Hüttenberger 2002er Jahrgang recht schwer und gewann nur mit einem Tor. Am Ende der Saison 2018/2019 stand bekanntlich der Deutsche Meistertitel mit der damaligen B-Jugend.

Dazu stieß vor einem Jahr Malvin Haeske, so dass Trainer Maienschein auf ein gewachsenes und eingespieltes Team zurück greifen kann, das zudem bis auf Navtej Dhaliwal komplett ist. Alternativen, die dem mJSG-Coach besonders gegen die Mittelhessen zugute kommen, verfügt er doch über wahre Spezialisten, die es mit der offensiven 3:2:1-Deckung der Mittelhessen aufnehmen können.

Chance für Rietze und Hellemann

So dürfte im Rückraum neben Paul Kompenhans der trickreiche Jona Rietze (statt René Andrei) zum Zuge kommen. Und am Kreis der quirlige Lasse Hellemann den Vorzug vor Jonas Ebner erhalten. Um entschlossen und dynamisch in die sich bietenden Lücken der TVH-Deckung stoßen zu können.

Offen ist noch, ob im Tor Jannik Büde, der sich nach seiner Einwechslung gegen Münster mehrfach auszeichnen konnte, oder Moritz Goldmann beginnen wird. „Hier gibt es keine Hierarchie“, erklärt Florian Maienschein. Und warnt seine Schützlinge insbesondere vor dem Hüttenberger Rückraumduo Theiss/Opitz. Der Rückraumrechte harmoniert bestens mit dem Spielmacher und beide sind torgefährlich. Fraglich ist der Einsatz von Hüttenbergs Rechtsaußen Tristan Kirschner.  

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.