SVG mit Breitschuh, aber ohne Torfrauen?

Hit: Fritzlar bei Oldenburg II

Larissa Hohmann

Fritzlar/Oldenburg. Ausgerechnet vor dem absoluten Topspiel der 3. Handball-Liga Nord der Frauen am Samstag ab 16.30 Uhr beim VfL Oldenburg II gehen dem SV Germania Fritzlar die Torhüterinnen aus. Nach Vanessa Maier fehlten nun im SVG-Training auch noch Danja Auel wegen ihrer anhaltenden Adduktorenprobleme und Larissa Hohmann aufgrund einer leichten Gehirnerschütterung. Übungsleiterin Susanne Bachmann weiß noch nicht, wen sie gegen den punktgleichen Tabellenzweiten aufbieten kann.

Zumindest sieht es so aus, als sollte Spielmacherin und Abwehrchefin Anne Breitschuh wieder zur Verfügung stehen. „Anne hat am Dienstag wieder ein Lauftraining absolviert. Irgendwie werden wir sie fit kriegen“, meint Bachmann. Bei der bitteren Heimschlappe zuletzt gegen Schlusslicht Rohrsen wurde Breitschuh - genauso wie die langzeitverletzte Esther Meyfarth - an allen Ecken und Enden vermisst.

Nicht nur deshalb hat die auf dem dritten Rang liegende Germania am Samstag etwas gutzumachen - auch wegen der 19:20-Hinspielpleite. „Oldenburg ist mannschaftlich sehr geschlossen und hat eine überragende Abwehr“, weiß Bachmann um die Klasse des kommenden Kontrahenten. Der VfL verteidigt zumeist überaus variabel in einem 6:0-Verbund. „Wir müssen wesentlich besser abschließen als gegen Rohrsen“, fordert der SVG-Coach. Zumal der Gastgeber zwei gute Torfrauen besitzt: Alexandra Meyer und Tomke Köther.

„Das ist unsere dritte sehr gute Saison in Folge“, betont Oldenburgs Pressesprecher Ole Rosenbohm. Womit er darauf anspielt, dass der VfL vor zwei Jahren in der 3. Liga Meister wurde und in der vergangenen Serie hinter Berlin Zweiter. In der laufenden Runde schlug das Team unter anderem die anderen Spitzenmannschaften Oyten, Werder Bremen und eben Fritzlar. Und das, obwohl nicht alle Akteurinnen fit sind. Rabea Neßlage (Kreuzbandriss), die genauso wie Spielmacherin Nadine Smit zum Erstliga-Kader gehört, fehlt zurzeit genauso wie die Schwestern Merle und Nele Osterthun.

Dennoch verfügt das Heimteam in der Offensive über die nötige Durchschlagskraft: Neben Smit sorgen die erstliga-erprobte Birthe Barger (Halbrechts) und Joseffa Baumann (Halblinks) für wichtige Treffer. Im Team von Trainerin Alexandra Hansel, die 2001 als Spielerin zum VfL kam und mit den Niedersachsen unter anderem den europäischen Challenge-Cup gewann. „Wir wollen uns besser präsentieren als zuletzt in der ersten Halbzeit in Menden“, erklärt Hansel. Dort erreichte ihr Team nach einem 9:12 zur Pause noch einen 26:21-Sieg (bjm) Foto: Haun

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