Kommentar zu Punktabzügen und Schiedsrichtermangel: Umstrittene Regelung

Ohne Schiedsrichter ist kein Spiel möglich. Im Handball nicht, auch nicht im Fußball oder Basketball. Also ist der Ansatz der Verbände logisch: Wer spielen will, der muss auch Schiedsrichter stellen. Das müssen Spieler/innen wie Funktionäre einsehen, zunächst einmal sind sie es, die für Schiri-Nachwuchs sorgen müssen. Natürlich aber mit Unterstützung des Verbandes.

Gleichwohl ist und bleibt die Regelung höchst umstritten, den höchstrangigen Teams säumiger Klubs wegen fehlender Schiedsrichter Punkte abzuziehen. Aus zwei Gründen: Weil sie das sportliche Abschneiden der Mannschaften, ihren Erfolg entwertet. Weil sie Meisterschaften verhindert und Abstiege eigentlich geretteter Mannschaften provoziert. Aber auch weil häufig Vereine betroffen sind, die sich mehr als andere im Nachwuchsbereich engagieren und mit ihrer guten Jugendarbeit die Basis ihres Sports stärken.

Höchste Zeit also, das aktuelle Verfahren infrage zu stellen und auf breiter Front zu diskutieren. Mit offenem Visier, zweckorientiert, sachlich. Und mit dem Ziel, eine sportlich gerechte(re), bezahlbare und vielleicht intelligentere Lösung zu finden.

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