Hoffnung auf eine Überraschung

Bad Wildungen reist mit gutem Gefühl nach Blomberg

Abgehoben: So frei wie hier gegen Mainz und Anika Hampel (rechts) hofft die Bad Wildunger Rechtsaußen Kira Schnack auch morgen bei ihrer Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte in Blomberg zum Wurf zu kommen.
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Abgehoben: So frei wie hier gegen Mainz und Anika Hampel (rechts) hofft die Bad Wildunger Rechtsaußen Kira Schnack auch morgen bei ihrer Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte in Blomberg zum Wurf zu kommen.

„Wir haben uns mit dem Sieg in Göppingen ein gutes Gefühl geholt, das wir nach Blomberg mitnehmen werden“, sagt Tessa Bremmer nach dem 37:27-Coup bei Frisch Auf und vor der morgigen Partie (16.30 Uhr) in Lippe.

Bad Wildungen. Die Bad Wildunger Trainerin hofft, dass ihre Mannschaft an die starke Vorstellung vom Mittwochabend anknüpfen kann, die wegen des nunmehrigen Acht-Punkte-Abstands zu Abstiegsplatz 14 für große Erleichterung bei den Südwaldeckerinnen gesorgt hat. Neben dem Punktepolster hinsichtlich des zunächst einmal als Saisonziel ins Visier gefassten Klassenerhalts konnte sich Bremmer in Göppingen darüber freuen, dass die Neuzugänge Munia Smits (Blomberg) und Larissa Platen (Mainz) ihr in sie gesetztes Vertrauen mit starken Vorstellungen voll gerechtfertigten. So ging das Risiko, in dem eminent wichtigen Spiel auf das talentierte Duo statt auf die routinierte Aushilfsspielerin Sabine Heusdens zu setzen, auf.

Rückkehr für Smits und Schnack

Smits, für die die Rückkehr nach Blomberg ebenso wie die genauso vor der Saison nach Bad Wildungen gekommene Rechtsaußen Kira Schnack, „die sich in Göppingen gesteigert hat“, so Bremmer, ein besonderes Spiel sein wird, bescheinigt die Vipers-Trainerin „einen Riesenschritt“ gemacht zu haben. Deshalb vertraute sie der 21-Jährigen, die in Blomberg sehr wenig Abwehr spielte, wie schon beim Erstligarestart bei Borussia Dortmund (28:36) von Beginn an mit der 20-jährigen Halbrechten Jana Scheib im Innenblock der 6:0-Deckung.

Weil die Abwehr passabel stand und die eingewechselte Platen sowie Smits im Angriff aufdrehten, konnte es sich Bremmer sogar leisten, die körperlich starke Heusdens bei der am Donnerstag um 1 Uhr beendeten Dienstreise 60 Minuten lang auf der Bank sitzen zu lassen. „‘Sabi‘ hat aber weiter einen extremen Wert für die Mannschaft“, sagt Bremmer über die nach dem Kreuzbandriss von Vanessa Magg nach einigen Monaten Pause zurückgekehrte 32-Jährige, die sie jederzeit bringen kann.

„Blomberg ist im Rückraum extem gut und breit besetzt“, sagt Bremmer und weiß, dass die Vipers vor allem auf Spielmacherin Nele Franz, die zweitbeste Ligatorschützin, „die einen Riesenschritt nach vorne gemacht hat“, im Team von Trainer Steffen Birkner aufpassen müssen. „Die Chance in Blomberg etwas mitzunehmen, ist recht klein, aber andererseits können wir auch immer eine Überraschung schaffen“, sagt Bremmer vor dem Gastspiel des Neunten beim Vierten in der Sporthalle an der Ulmenallee. (jh)

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