3. Liga Ost: Für Fritzlar war in Leipzig mehr drin

Horn sichert SVG noch ein Remis

Leipzig/Fritzlar. Die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar haben sich in einer hart umkämpften Schlussphase bei der heimstarken Bundesligareserve des HC Leipzig einen Punkt gesichert.

MelinaHorn

Mit ihrem Treffer zum 21:21-Endstand sorgte Linkshänderin Melina Horn für Jubel bei den Domstädterinnen, die dank des Unentschiedens den Tabellenzweiten HSV Marienberg überholten.

Rund sieben Minuten vor dem Ende schien die Germania gar wie der sichere Sieger auszusehen. Janina Dreyer hatte ihr Team von Halblinks gerade mit 20:17 in Führung geworfen, doch Leipzigs Top-Talent Nele Reimer und Linksaußen Lea Guderian verkürzten umgehend auf 19:20 (55.).

Dann kassierten in nicht einmal 20 Sekunden Lisa-Marie Berz, Jessica Kleinmann und Bibiana Huck hintereinander Zeitstrafen. Doch die 6:3-Überzahl nutzte Leipzig nicht, weil Danja Auel im SVG-Tor ihr Team mit starken Paraden im Spiel hielt. Die 32-Jährige parierte in der Schlussphase zudem einen Siebenmeter von Reimer, war beim folgenden Ausgleichstreffer durch die überragende Rechtsaußen Kaya Diehl (insgesamt sieben Tore) aber chancenlos. Wenig später traf Guderian per Gegenstoß gar zum 21:20 (58). Horn gelang nach einer Auszeit noch der Ausgleich.

„Ein leistungsgerechtes Unentschieden“, urteilte SVG-Betreuer Harald Schnitzer, der die aus gesundheitlichen Gründen fehlende Viktoria Marquardt vertrat. „Wir haben in der Abwehr eine super Partie abgeliefert und den starken Leipziger Rückraum im Griff gehabt. Aber im Angriff sind uns zu viele technische Fehler unterlaufen.“

Dabei erwischten die Domstädterinnen den besseren Start und führten schnell mit 3:0 (4.) und 6:2 (9.), wobei erneut Kreisläuferin Johanna Fischer überzeugte. Bis zum 6:2 hatte die 28-Jährige bereits vier Mal getroffen. „Dann haben wir uns im Angriff zu viele einfache Ballverluste geleistet“, sagte Schnitzer.

• SVG: Auel - Kleinmann 1, Kirmse 1, Kurzbuch 2, Huck 1, Fischer 5, Pirvan 1/1, Stockschläder, Puntschuh, Horn 6, Berz, Meyfarth 2, Denecke, Dreyer 2. SR: Kruska/Lange (Berlin), Siebenmeter: 3/5:1/3, Zeitstrafen: 4:10 Minuten. (mgx)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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