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HSG Bad Wildungen schlägt VfL Oldenburg 31:27 (19:16)

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Hochgestiegen: Bad Wildungens Matchwinnerin Jana Scheib (Mitte) beim Sprungwurf gegen die Oldenburgerinnen Luisa Knippert (links) und Toni-Luisa Reinemann.
Hochgestiegen: Bad Wildungens Matchwinnerin Jana Scheib (Mitte) beim Sprungwurf gegen die Oldenburgerinnen Luisa Knippert (links) und Toni-Luisa Reinemann. © malafo

Die HSG Bad Wildungen hat den Sprung auf den rettenden zwölften Tabellenplatz geschafft. Gegen den Elften VfL Oldenburg gewann der Handball-Erstligist vor 180 Zuschauern in der Sporthalle Edertal nach einer umkämpften Partie mit 31:27 (19:16).

Bergheim - „Ich bin heilfroh, dass wir etwas zu feiern haben. Meine Mannschaft hat ein richtig gutes Spiel gemacht“, freute sich die vor Freude aufgelöst wirkende Vipers-Trainerin Tessa Bremmer. Den „coolen Sieg“, so die Niederländerin, hatte Linkshänderin Jana Scheib mit ihrem Treffer zum 29:25 nach 56 Minuten endgültig klargemacht, nachdem es die Vipers gegen die harmlosen Gäste zuvor mehrfach versäumt hatten, nach Scheibs 28:24 (52.) den Sack zuzumachen.

„Ich habe am Ende die Verantwortung übernommen. Tessa hat mir gesagt, dass ich mir die Würfe aus dem Rückraum nehmen soll“, sagte die neunmal erfolgreiche Halbrechte, die mit der Halblinken Verena Oßwald (sieben Tore) aus dem HSG-Team herausragte. „Wir wollten den Sieg mehr als Oldenburg“, sagte Oßwald.

Bei dem hatte die HSG nach einer ausgeglichenen Anfangsphase bis zum 6:6 nach elf Minuten bereits mit 11:6 geführt. Dabei zählte der 5:0-Lauf in nicht einmal sechs Minuten zum Besten, das die Bad Wildunger Fans in dieser Spielzeit von ihren Lieblingen zu sehen bekommen hatten. Gestützt auf eine zunächst gute 6:0-Abwehr zeigten die Vipers auch im Angriff sehenswerten Handball und lagen nach 18 Minuten mit 12:8 in Führung. Danach entwickelte sich die temporeiche Begegnung immer mehr zu einem offenen Schlagabtausch, bei dem Oldenburg nach 22 Minuten auf 11:13 verkürzte.

Verena Oßwald treffsicher

In der Folgezeit dominierten auf beiden Seiten bis zum 19:16-Halbzeitstand die Offensivreihen das Geschehen. Dabei zeichnete sich bei Bad Wildungen vor allem die durchsetzungsstarke und äußerst treffsichere Oßwald mit ihren sechs Treffern bis zum Seitenwechsel aus. In der Defensive wurde die Bayerin im Abwehrinnenblock zusammen mit der ebenfalls sehr offensivstarken Scheib in Halbzeit eins vom VfL-Angriff um Kathrin Pichlmeier jedoch vor Probleme gestellt. Während sich HSG-Spielmacherin Maxime Struijs auch in der Abwehr stark verbessert zeigte, steigerte sich Torfrau Manuela Brütsch nach der Pause.

Mit schwachen Würfen ließ die HSG nach dem 22:18 (36.) und 25:21 (43.) die schwachen Oldenburgerinnen auf 20:22 (39.) und 23:25 (46.) verkürzen, bevor Scheib letztlich mit ihrem Treffer zum 29:25 „beim Spiel um Leben und Tod“, so die 21-Jährige, für die Entscheidung und großen Jubel bei der HSG sorgte. (jh)

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