Handball

HSG Plesse gegen Drittligist Northeim: Hygienetest beim Testderby

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Im Training floss reichlich Schweiß: Plesses Raffael Pogadl und seine Teamkollegen machen sich derzeit fit für die neue Saison in der Handball-Oberliga. Der Test gegen Northeim bietet willkommene Abwechslung. 

Nach drei Siegen über niedriger spielende Mannschaften setzen die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg die Serie ihrer Vorbereitungsspiele nun mit dem zweiten Vergleich gegen einen Drittligisten fort: Am Samstag gastiert ab 18.30 Uhr in der Bovender Sporthalle am Wurzelbruchweg der Northeimer HC.

Für die Northeimer ist es das zweite Testspiel in dieser Vorbereitung. Das erste verloren sie unter der Woche gegen den Drittliga-Aufsteiger Gensungen/Felsberg mit 23:26 (13:11). Die Hessen hatten das Burgen-Team in dessen erstem Test mit 37:22 besiegt. Der NHC hat für die neue Saison fünf Zugänge zu verzeichnen: im Tor den Melsunger Jugendnationalspieler Glen-Louis Eggert (er hat ein Zweitspielrecht für die Northeimer) und den aus dem eigenen Nachwuchs kommenden Roman Althans, und am Kreis den Dresdener Matteo Neufing (HC Elbflorenz) und Laurenz Mönnecke aus dem eigenen Nachwuchs. Beide sollen helfen, die Abwehr zu stabilisieren. Hier dürfte NHC-Trainer Carsten Barnkothe es nach den Abstimmungsproblemen im 3-2-1 im ersten Test nun mit einem 6-0 versuchen. Fünfter Neuzugang ist der libanesische Internationale Rabih Aloukeibe, der im ersten Test noch wegen einer Fußverletzung passen musste.

Beim Gastgeber HSG ist ein weiterer Neuzugang zu vermelden: Mit der Verpflichtung Jannik Breitmeyers haben die Südniedersachsen die letzte Lücke im Kader geschlossen. Breitmeyer, der von den SF Söhre über den MTV Rosdorf zum Burgenteam stieß, wird – neben Tom Winkelmann – am Kreis eingesetzt werden. Für den Neuzugang kommt allerdings das Samstagstestspiel noch zu früh. Mit von der Partie ist dagegen der aus dem Urlaub zurückgekehrte Malte Sültmann, sodass Trainer Artur Mikolajczyk aus dem Vollen schöpfen kann.

Die Hygiene-Beauftragte Caroline Hendus-Kubanek und ihr Team haben für Besucher ein Hygiene-Konzept erarbeitet. Dessen Kernpunkte sind die Erfassung der Besucher, die Maskentragepflicht und das Einbahnstraßen-Konzept: Der Eingang bleibt am gewohnten Ort, der Weg zu den markierten Sitzplätzen (in 1,50 m Abstand – Stehplätze gibt es nicht) ist ausgezeichnet und die Ausgänge befinden sich im hinteren Hallenbereich.

Die Umsetzung dieses Konzeptes erprobt die HSG nun am Samstag mit circa 100 vereinsintern ausgesuchten „Testzuschauern“. Gelingt der Probelauf und gibt es keine Einwände seitens der zuständigen Stellen (Landkreis und Sportverband), dann ist ein großer Schritt in Richtung „Saison mit Zuschauern“ zurückgelegt.  zdz

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