Frauenhandball: Bezirksoberligist Hoof/Sand/Wolfhagen besiegt Hofgeismar/Grebenstein im Topspiel 22:21

HSG-Sieg nach Handballkrimi

Riesenjubel nach 22:21: Alana Weber, Valeska Heldt, Natalie Weinrich und Julia Geselle (von links) freuen sich über den knappen Sieg im Spitzenspiel gegen SHG Hofgeismar/Grebenstein. Foto:  Hofmeister

Sand. So nah können Glück und Pech zusammenliegen. Sechs Minuten vor Schluss führte die SHG Hofgeismar/Grebenstein noch mit 20:18 im Spitzenspiel der Handball-Bezirksoberliga der Frauen bei der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen, doch am Ende jubelten die Gastgeberinnen über einen etwas glücklichen 22:21 (10:12)-Erfolg.

Mit dem Siegtreffer von Sophie Steiner 13 Sekunden vor Schluss hat die HSG nun im Aufstiegsrennen die deutlich besseren Karten, da sie nach der 30:31-Niederlage nun aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore den direkten Vergleich gewonnen hat und nach Minuspunkten drei Punkte besser stehen.

„Es war ein Spiel zweier starker Abwehrreihen und Torhüterinnen. Wir haben verdient gewonnen, weil wir das ganze Spiel über richtig geackert haben“, zeigte sich HSG-Trainer Chris Ludwig überglücklich. Vom Aufstieg in die Landesliga will er jedoch noch nicht sprechen: „Dieses Wort nehme ich noch nicht in den Mund, aber die Ausgangsposition hat sich für uns schon verbessert.“

Sein Kollege, SHG-Trainer Ivars Geislers, wollte nach dem Spiel keinen Kommentar abgeben. Die Gäste fühlte sich aber insgesamt etwas benachteiligt bei einigen Schiedsrichterentscheidungen.

Vor der Rekordkulisse von fast 200 Zuschauern in der Sander Sporthalle erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start und führten mit 3:0 und 4:1. Danach kamen die Gäste aber vor allem durch ihre Rückraumspielerin Natalie Paul besser ins Spiel und konnten in der 14. Minute zum 4:4 ausgleichen. Die Gastgeberinnen taten sich zunehmend schwerer gegen die starke Gästedeckung und scheiterten mehrmals an der guten SHG-Torhüterin Zhanda Geislere. Lediglich Hanna von Dalwig wusste sich mehrfach gut in Szene zu setzen. Dies reichte aber nicht, denn die SHG lag kurz vor der Pause sogar mit 12:9 vorne, ehe Alana Weber noch auf 10:12 verkürzen konnte.

Auch in der zweiten Halbzeit lagen die Gäste zumeist in Front. Sie steckten zunächst auch das verletzungsbedingte Ausscheiden von Meike Nebenführ weg und führten sechs Minuten vor Schluss mit 20:18.

Mit etwas Glück und der besseren Kondition konnte die HSG die Partie aber noch drehen. Von Dalwig sorgte für das 21:20, ehe Stefanie Kousek ausglich und Steiner das 22:21 erzielte.

HSG: Weinrich (1.-30., 35.-60.), Geselle (31.-35.) - Ludwig (2), von Dalwig (10/1), Engelbrecht (1), Wietis, Steiner (3), Fehrl (2), Weber (1), Rau, Bauch (2), Larbig, Heldt, Oberbeck (1).

SHG: Geislere, Erbuth (n.e.) - Weida (3), Nebenführ (2), Lohr (3), Paul (8/2), Kousek (3), Erger (1), Sachse (1), Kompa, Paparella.

Z.: 190. SR: Bodenstein (TG Wehlheiden).

Spielverlauf: 3:0 (8.), 5:6 (17.), 9:9 (23.), 9:12 (29.), 11:12 (32.), 12:15 (37.), 14:17 (46.), 18:18 (52.), 18:20 (54.), 21:20 (57.), 22:21 (60.).

Von Michael Wepler

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