Im Derby Kampf gegen den Abstieg

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Was geht heute gegen die TGW? Bettenhausens Trainer Pascal Zügler (links) mit Moritz Frank.

Erste Vorentscheidung im Abstiegskampf 

Wenn heute um 18 Uhr der VfB Bettenhausen die TG Wehlheiden in der Handball-Landesliga empfängt, fällt noch keine Entscheidung im Abstiegskampf. Eine Tendenz, wohin die Reise für die beiden heimischen Handball-Teams geht, wird es dennoch geben. Mit 13 Pluspunkten rangieren die Gastgeber auf dem zehnten Tabellenplatz. Zwei Punkte und Ränge schlechter steht die TGW da. Um nicht an Boden in der Tabelle zu verlieren, gilt für beide Kontrahenten nur eins: Siegen. Dass Kleinigkeiten dieses Nachbarschaftsduell entscheiden werden, zeigt allein der Blick auf das Hinspiel - 29:29-Unentschieden trennten sich die Kasseler Vereine.

Damals führten die Wehlheidener lange Zeit. Erst kurz vor Schluss egalisierte der VfB einen Zwei-Tore-Rückstand und sicherte sich einen Punkt. Dieser eine Zähler würde den Bettenhäusern im Rückspiel deutlich mehr helfen als dem Gast. Dennoch will VfB-Trainer Pascal Zügler nichts vom Taktieren wissen: „Nein, wir wollen nicht auf Unentschieden spielen. Die Marschroute heißt Sieg. Was anderes zählt nicht.“

Zügler setzt dabei auf die richtige Einstellung seiner Mannschaft. „Wenn wir über 60 Minuten kämpfen und uns keine Schwächephase erlauben, können wir gegen jeden gewinnen“, so der Trainer, der jedoch anfügt: „Wenn wir aber nur ein paar Minuten nachlassen, können wir auch gegen alle Mannschaften verlieren.“

Sein Gegenüber, TGW-Trainer Steve Winterhoff, sieht es mit seiner Mannschaft ähnlich: „Wir müssen unser Potenzial über die komplette Spielzeit abrufen und dürfen uns keine kämpferische Auszeit gönnen. Dann ist alles drin.“

Dass beide Teams eine Menge Potenzial im Kader haben, zeigen die letzten Ergebnisse. Wehlheiden gewann zwei der letzten drei Partien und zeigte sich insgesamt stabiler. auch Bettenhausen war zuletzt siegreich und spielte stark formverbessert. Gegen den souveränen Tabellenführer Großenlüder/Hainzell verlor der VfB unglücklich 30:31.

Ein spannendes Kasseler Derby steht also in der Olebachhalle bevor, in dem der Verlierer einen Dämpfer im Abstiegskampf erhält, jedoch weiterhin alle Chancen auf den Ligaverbleib hat.

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