3. Handball-Liga: Duderstadt heute gegen den Würzburger Aufsteiger DJK Rimpar

TV Jahn auf Wölfe-Jagd

Am Kreis ist es meistens heiß: Dass der Kreisläufer so wie hier Duderstadts Daniel Müller (Mitte, gegen Aues Marcel Schäfer) freie Bahn hat, kommt eher selten vor. Weitaus entspannter sieht Jahns zurückgekommener Spielmacher Chris Meiser aus dem Rückraum zu. Foto: Jelinek

Duderstadt. Im vorletzten Spiel völlig überraschend gegen den Tabellenersten Aue gewonnen (26:25), am vergangenen Sonntag pflichtgemäß beim Tabellenletzten Kleenheim 29:20 gesiegt - das neue Handball-Jahr konnte für den TV Jahn Duderstadt wirklich nicht besser beginnen. Ob die Eichsfelder aus dem Top-Start 2012 noch mehr machen und mit einem eventuell dritten Sieg in Folge weiter ins gesicherte Tabellen-Mittelfeld der 3. Liga vordringen können, wird sich heute (18 Uhr) im Heimspiel gegen die DJK Rimpar Wölfe zeigen.

Noch immer wurmt die Jahner die 33:34-Schlappe im Hinspiel. „Diese zwei Punkte wollen wir uns natürlich wiederholen“, hofft Jahn-Coach Ekki Loest. Mit der Rückkehr von Mark Tetzlaff nach Leisten-Operation sowie dem Comeback von Chris Meiser ist die personelle Lage bei den Eichsfeldern schon weitaus entspannter als Ende vergangenen Jahres.

Beide Spielmacher zurück

„Meiser hat uns geholfen, er hat sehr ordentlich gespielt“, lobt Loest den Mittelmann. „Er hat gut trainiert und sich prima entwickelt.“ Auch Tetzlaff hat endlich wieder eine Woche durchtrainieren können. In Kleenheim stand der Regisseur fünf Minuten auf der Platte.

Meiser spielt per Doppellizenz für Jahn, ist von Bundesliga-Schlusslicht Hildesheim ausgeliehen. Ursprünglich stammt der 19-Jährige aus Wilhelmshaven. Derzeit macht er im Handball-Internat in Elze sein Freiwilliges Soziales Jahr. Ob er auch kommende Saison beim TV Jahn bleibt, ist noch nicht klar.

Mehr Spielanteile hat zuletzt auch Daniel Müller, der aus Hamm stammt und über Münden und Stadtoldendorf ins Eichsfeld stieß, bekommen. Gegenüber dem zuletzt angeschlagenen Nerijus Kesilis verkörpert Müller den anderen Typ Kreisläufer. „Nerijus ist klein, quirlig und ein spielerischer Typ, Müller ist groß und kann auch oben angespielt werden“, beschreibt Loest den Unterschied.

Auswärts stärker als zuhause

Wie schwer Jahns Job gegen Rimpar wird, verdeutlicht ein Blick in die Statistik. Die Würzburger holten auswärts 11:7 Punkte, zuhause aber nur 6:8 Zähler. „Die sind auswärts wesentlich stabiler“, warnt Loest. „Wir müssen diesen Gegner absolut ernst nehmen!“ Und noch etwas bewegt den Jahn-Trainer: „Wir wollen gern mit 6:0 Punkten eine Woche später zum Derby nach Münden fahren.“ Dazu müssten die Jahner ihren vierten Heimsieg in dieser Serie einfahren. (haz/gsd)

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