2. Bundesliga:

Jetzt warten die Super-Gegner auf die SG 09 Kirchhof: Am Sonntag geht‘s nach Herrenberg

Am Ball Greta Kavaliauskaite SG 09 Kirchhof. SG 09 Kirchhof gegen SG H2Ku Herrenberg 2.Bundesliga Handball Frauen am 22.02.2020. Saison 2019 2020. Foto: Richard Kasiewicz
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Gefordert: Greta Kavaliauskaite und die SG 09 Kirchhof haben ganz starke Gegner vor sich.

Es geht weiter in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen. Nach vier Spieltagen sind nur die Füchse Berlin, SG H2Ku Herrenberg (beide 8:0 Punkte) und BSV Sachsen Zwickau (6:0) verlustpunkfrei durchgekommen. Die ersten Gegner der SG 09 Kirchhof?

Herrenberg/Kirchhof – Lauten nach der Pause Berlin (24. Oktober), Zwickau (31. Oktober) und zunächst am Sonntag (16.30 Uhr, Markweg Sporthalle Schießtäle) Herrenberg. „Niemand erwartet, dass wir da jeweils zwei Punkte holen. Aber wir würden uns schon gerne die beiden Punkte zurückholen, die wir gegen Lintfort verschenkt haben“, sagt SG-Coach Gernot Weiss. Denn beim 20:28 vor drei Wochen gegen Lintfort blieb Kirchhof deutlich unter den eigenen Möglichkeiten. Was ebenso ärgerlich wie verständlich ist für eine Mannschaft im Umbruch mit vielen jungen Talenten. „Leistungsschwankungen sind völlig normal. Aber wir haben in der Pause jetzt gut gearbeitet“, betont Kapitänin Diana Sabjak und macht sich und ihrem Team Mut.

Zumal die SG 09 wohl in Bestbesetzung antreten kann. Greta Kavaliauskaite musste zwar am Dienstag das Training wegen Knieschmerzen abbrechen, dürfte aber ebenso mitwirken können wie Klara Schlegel. Die wurfgewaltige Halbrechte ist seit gestern wieder in Melsungen, nachdem sie zwei Wochen lang auf einem Lehrgang mit der Auswahl Österreichs weilte. Den ersten Test gegen die Slowakei gewann Österreich mit 31:28, der zweite einen Tag später gegen den gleichen Gegner endete mit 30:30. Dabei gelangen Schlegel drei Treffer.

Gegner Herrenberg mit Rückraum der Extraklasse

In ihrer Abwesenheit gab’s das Rundum-Paket nebst Teambuildingmaßnahmen. Wobei Weiss zwar alles schätzt, was die neu formierte Mannschaft neben der Platte zusammen wachsen lässt, sein Fokus gilt aber der Einheit auf dem Feld. „Wir müssen auf dem Platz ein Team sein und kompakt funktionieren, um unser großes Ziel Klassenerhalt zu erreichen.“ Der kommende Gegner dient da durchaus als Vorbild, denn Herrenberg ist nach dem Aufstieg 2014 kontinuierlich gewachsen.

Die Kuties verfügen über eine eingespielte Deckung und haben sich gezielt verstärkt. Der Königstransfer hat eingeschlagen. Herrenberg gelang es, die 26-jährige Rückraumspielerin Annika Blanke mit reichlich Erstliga-Erfahrung aus Göppingen loszueisen. Großen Anteil an diesem Coup hat Mike Leibssle. Der war in der A-Jugend und 3. Liga zu Nellinger Zeiten Trainer von Blanke und ist es nun bei den Kuties wieder. Blanke (Mitte), das herausragende Eigengewächs Lea Neubrander (links) und Kerstin Foth bilden somit einen Rückraum der Extraklasse. Und hatten beim Vergleich im Februar (29:28) knapp gegen Kirchhof die Nase vorn.

Von Sebastian Schmidt

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