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Jonathan Atting läutet die Wende ein und mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen siegt mit 31:21

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Marcel Markos
Marcel Markos © Pressebilder Hahn

Nach einem holprigen Beginn war´s eine klare Angelegenheit. Und die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen ist ihrer Favoritenrolle gerecht geworden, hat sich beim Tabellenschlusslicht der A-Jugend-Bundesliga, der HSG Hanau, mit einem souveränen 31:21 (14:9)-Erfolg zum Abschluss der Vorrunde hinter dem Gruppensieger HC Erlangen den zweiten Tabellenplatz gesichert.

Hanau - Nur zwei Minuten und 35 Sekunden benötigte der torgefährliche Spielmacher Jonathan Atting für seine vier Treffer. Und war maßgeblich am Umschwung Mitte der ersten Halbzeit beteiligt. „Wir haben uns anfangs zu viele Unkonzentriertheiten geleistet“, bekannte mJSG-Trainer Florian Maienschein. Die der Gastgeber dankend annahm und über sein schnelles Umschaltverhalten zu leichten Toren nutzte. Abnehmer dafür gab es reihenweise. Denn: Bis zum 7:3 durch Felix Hetzel (14.) hatten bereits sechs verschiedene HSG-Spieler die Bälle im Tor von Carl Beck versenkt.

Gutes Rückzugsverhalten

Die folgende Auszeit von Florian Maienschein verfehlte seine Wirkung dann allerdings nicht. „Die Hanauer konnten nicht mehr so aufs Tempo drücken“, zeigte sich der mJSG-Coach mit dem schnelleren Rückzugsverhalten seiner Mannschaft, die ohne drei Stammspieler (Hörr, Ohl, Drosten) angetreten war, zufrieden.

Die Folge: Die Gäste drängten das Team von HSG-Trainer Adrian Schild in den Positionsangriff. Der sich fortan gegen die sich stabilisierende mJSG-Abwehr mühte. Lediglich der rechten Angriffsseite mit Felix Hetzel und Akos Csaba war es bis zur Pause noch vorenthalten, zwei weitere Treffer zum 9:14 (29.) zu erzielen.

Im Gegenzug kam der Gäste-Motor endlich auf Touren. Riss Atting mit seinen Treffern zur 10:8-Führung (23.) das Ruder noch vor der Pause herum. Ehe die Nordhessen „den Deckel“ (Maienschein) durch die treffsicheren Thorge Lutze (7) und Marcell Markos (5) und spätestens beim 25:15 (50.) durch Leon Stehl auf die Partie machen konnte. Zumal auch die gegnerische Maßnahme, es mit dem siebten Feldspieler zu versuchen, nicht fruchtete. (Kornelia Wilhelm)

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