Junioren Handball

mJSG Melsungen besiegt SC DHfK Leipzig souverän

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Hinein ins Vergnügen: Julian Damm (Melsungen/Körle/Guxhagen) lässt hier Leipzigs Lars Langer stehen und erzielt einen seiner vier Treffer. Im Mittelblock war Damm mit Jona Gruber eine Bank beim Heimsieg.  

Melsungen. Die Handballer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen sind mit einem Ausrufezeichen in die neue Saison in der A-Jugend-Bundesliga gestartet. Mit 27:23 (15:14) besiegte das Team von Trainer Björn Brede den Vorjahressieger der Ost-Staffel, den SC DHfK Leipzig.

„Wir waren die stärkere Mannschaft und haben im Angriff bessere Lösungen gefunden. Allerdings haben wir es verpasst, uns frühzeitig abzusetzen, weil wir beim Abschluss zu ungenau und ungeduldig waren“, sagte mJSG-Coach Brede. So vergaben die Bartenwetzer zu Beginn der zweiten Halbzeit zunächst einige gute Möglichkeiten gegen Leipzigs Schlussmann Marius Göbner, und fanden sich nach einer 16:14-Führung (36.) plötzlich mit 17:19 (40.) im Hintertreffen.

Dann fanden die MT-Talente wieder in die Spur, wobei sich in der Offensive die Variante mit Nikita Pliuto und Julian Damm am Kreis bezahlt machte. „Dadurch sind wir deutlich variabler“, freute sich Brede. Damm und Pliuto waren oft nur regelwidrig zu stoppen, während sich Björn Wenderoth im Tor in guter Form präsentierte. Ähnlich gut lief auch die Hereinnahme des siebten Feldspielers. „Man hat gesehen, dass das eine Waffe sein kann“, lobte der mJSG-Trainer.

Partie wieder gedreht

Beim 20:19 (49.) per Siebenmeter durch Max Bieber hatten die Melsunger die Partie wieder gedreht. Verpassten es aber, nach Julian Damms Treffer zum 24:21 (54.) alles klar zu machen. Erst Jona Gruber beseitigte mit seinem Schlagwurf zum 25:23 (59.) alle Zweifel am Sieg.

Zuvor war die linke Seite der Bartenwetzer weitgehend abgetaucht. In der ersten Hälfte sorgten vor allem die Linkshänder Tomas Piroch und Jonas Goßmann für Torgefahr. „Da müssen wir noch gefährlicher sein und mehr Druck aufbauen“, forderte Brede.

Bestnoten verdiente sich die 6:0-Formation der Gasteber. Denn der Leipziger Rückraum um Kevin Szep-Kis, Stefan Remke und Joshua Saleh fand nur selten ein Mittel gegen die mJSG-Abwehr mit Damm und Gruber im Mittelblock. Allein zu Beginn sahen sich die Bartenwetzer mit einem 1:4-Rückstand (7.) konfrontiert, bevor Goßmann (2), Bieber und Mikulas Cejka die Partie drehten. Und den Ost-Meister danach weitgehend im Griff hatten.

mJSG: Wenderoth (1.-60., 13 Paraden/22 Gegentore), Herbst (bei einem Siebenmeter, 0/1) - Dobriczikowski 1, Piroch 5, Goßmann 5/2, Gruber 3, Damm 4, Pregler 1, Bieber 4/2, Fuchs 1, N. Pliuto 1, Cejka 1, M. Pliutio.

Leipzig. Göbner (1.-45., 10/18), Löhne (4/9) - Pfeiffer 4, Ebert, Remke 5, Szep-Kis 5/4, Saleh 3, Hannemann, Czycholl, Schwock 4, Bayer, Langer 2, Burkhardt.

SR:Mühlenberg/Weist (Marl).Zuschauer: 190.

Siebenmeter:4/5:4/4. Zeitstrafen: 8:10 Minuten.

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