Joshua Holzschuh wechselt auf das Handball-Internat des ThSV Eisenach

Abenteuer Bundesliga lockt

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Im Anflug: Joshua Holzschuh, hier noch im Dress des TV Hersfeld, besucht ab dem neuen Schuljahr das Handball-Internat des ThSV Eisenach.

Bad Hersfeld. Für den 17 Jahre alten Joshua Holzschuh aus Bad Hersfeld beginnt in diesem Sommer ein ganz besonderes Abenteuer. Ab dem neuen Schuljahr wird er das Handball-Internat des Bundesligisten ThSV Eisenach besuchen.

Kürzlich hat sich sein neues Team für die A-Jugend-Bundesliga Ost qualifiziert. Dort wird Joshua Holzschuh bald auf einige der ganz großen Vereine im deutschen Handball treffen. Zum Beispiel auf die Jugendteams der HSG Wetzlar und des SC DHfK Leipzig. „Es ist natürlich Wahnsinn, gegen welche Hausnummern ich jetzt spielen werde. Leipzig beispielsweise ist letzte Saison Deutscher Meister geworden“, sagt der Hersfelder, der momentan noch die Modellschule Obersberg besucht. Ab September wird er in Eisenach zur Schule gehen.

In der vergangenen Saison war Joshua Holzschuh für die B-Jugend des TV Hersfeld in der Oberliga aktiv und erreichte dort den sechsten Platz. Der Rechtshänder, der sich auf den beiden Außenpositionen am wohlsten fühlt, hofft, dass er sich bei seinen erfahrenen neuen Mitstreitern einiges abschauen kann. Seine neue Mannschaft war in den vergangenen Jahren stets in der Jugend-Handball-Bundesliga vertreten.

„In der Qualifikation habe ich schon relativ viele Spielanteile bekommen. Natürlich hoffe ich, dass es im Laufe der Saison noch mehr werden“, sagt der Hersfelder. Die ersten Auftritte liefen auch wirklich recht gut für ihn. Zu den Siegen gegen den TSV Bissendorf-Halte und die Spielgemeinschaft Meerhandball steuerte er jeweils drei Treffer bei.

In Zukunft steht für Joshua Holzschuh fünf- bis sechsmal pro Woche Training auf dem Plan. Hinzu kommen die Spiele an den Wochenenden.

Schule und Sport verbinden

„Trotz dieses enormen Pensums steht für mich die Schule an erster Stelle. Ich möchte in Eisenach meinen Abschluss machen und gleichzeitig auch hochklassig Handball spielen“, sagt Joshua Holzschuh. Und vielleicht sieht man ihn in ein paar Jahren ja im Trikot der Profis auf dem Parkett der altehrwürdigen Werner-Aßmann Halle oder im geplanten Nachfolge-Bau.

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