A-Jugend-Bundesliga: Tempohandball gegen Lemgo

A-Jugend der mJSG aus Melsungen, Körle und Guxhagen: "Können jeden schlagen"

Im Rückraum der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen flexibel einsetzbar: Max Bieber. Foto: Hahn

Melsungen. Keine Frage, Björn Brede, Trainer der A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen, strahlt Zuversicht aus. „Wir können jeden schlagen“, sagt er vor der kommenden Bundesliga-Saison.

Gemeint ist damit auch die HSG Handball Lemgo, die zum Saisonstart am Samstag um 16 Uhr in der Melsunger Stadtsporthalle gastiert.

Selbst wenn die Ostwestfalen mit der Empfehlung anreisen, in der letzten Saison bis ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft vorgestoßen zu sein. Allerdings sind von diesem erfolgreichen Jahrgang nur wenige Spieler übrig geblieben, bilden nun aus der eigenen B-Jugend aufgestiegene Spieler den Kern der Mannschaft. Die verfügt mit Neuzugang Finian Lutze (aus Hannover-Burgdorf), Mittelmann Fyn Hangstein und Linkshänder Hark Hansen über einen bärenstarken Rückraum, den es zu bändigen gilt.

Indianer Pliuto

Dazu setzt Brede auf seine mittlerweile etablierte 5:1-Deckung mit dem vorgezogenen Nikita Pliuto, der ansonsten zusammen mit Julian Damm am Kreis spielt. Die Flügelzange bilden Mikulas Cejka (l.) und Jonas Goßmann (r.). Ein „Überangebot“ hat der Coach im Rückraum um Linkshänder Tomas Piroch, wobei Max Bieber und Jona Gruber sowohl auf der Mitte als auch auf Halblinks agieren können. Seinem Angriff hat Brede Tempohandball verordnet: „Wir wollen marschieren.“ Per erster und zweiter Welle, per „schneller Mitte“, per blitzschnellem Umschalten bei Ballgewinn.

Das haben die Jungs in der Vorbereitung trainiert, das ist eine Philosophie, die zu einem der jüngsten Teams der A-Jugend-Bundesliga passt. Und das ist das Rezept, um wieder zu einer Heimstärke zu finden, die die mJSG in der letzten Saison vermissen ließ. So wird der Saisonstart gegen einen gefährlichen Gegner gleich mal zur Probe aufs Exempel. Und ein Fingerzeig, ob der Optimismus des Trainers gerechtfertigt ist.

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