Deutsche Meisterschaft der B-Jugend

Gute Ausgangsposition vor Halbfinal-Rückspiel ist für mJSG-Trainer Sviridenko kein Ruhekissen

+
Georgi Sviridenko

Mit einem Zwei-Tore-Vorsprung geht die B-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen in die zweite, entscheidende Halbfinalpartie gegen den SC Magdeburg.

Und hat auch aufgrund des Heimvorteils (heute, 16 Uhr Stadtsporthalle Melsungen) und der zu erwartenden euphorischen Unterstützung der Fans gute Karten, um in das Finale um die Deutsche Meisterschaft (gegen Kiel oder Leipzig) einzuziehen. Georgi Sviridenko lässt sich von dieser vermeintlich hervorragenden Ausgangsposition nicht blenden. „Die Sache ist noch lange nicht gegessen,“ warnt der mJSG-Trainer. Auch in dem Wissen, dass Magdeburg in der Fremde häufig souveräner als vor eigenem Publikum auftritt. 

Was die nackten Zahlen wie die Siege in Dormagen (Achtelfinale, 30:27) und Berlin (Viertelfinale, 26:22) und auch sein Kollege Bauer bestätigen. Dessen Begründung: „Durch die Anreise sind wir länger zusammen und die Mannschaft kann sich besser auf das Spiel fokussieren.“ Deshalb reist der SCM-Tross auch diesmal einen Tag früher an und übernachtet in Baunatal.

Paul Kompenhans schreckt das nicht. „Es ist in der Tat so, dass Magdeburg auswärts stärker als zu Hause ist, aber dafür sind wir auch zu Hause stärker als auswärts“, erklärt der Spielmacher. Und obwohl es im ersten Vergleich schon recht gut lief, sogar ein höherer Erfolg in der Höhle des Löwen möglich war, als seine Mannschaft kurz vor Schluss noch mit vier Toren führte, sieht sein Coach fürs Wiedersehen in der Stadtporthalle durchaus noch Steigerungsmöglichkeiten.

Bangen um Ben Beekmann

So gilt es, die Anlaufschwierigkeiten in der Offensive zu beheben, als Pregler, Kuntscher und Co. in den ersten sieben Minuten „zu kopflos“ (Sviridenko) agierten. Nach einer Auszeit aber den Dreh raus hatten, die sonst so starke 6:0-Deckung des Gegners zu knacken. Allein mit elf Treffern vom Kreis, was wiederum den Magdeburger Trainer auf den Plan rief: „Darauf müssen wir uns besser einstellen.“

Gemeint ist das mJSG-Spiel mit zwei Kreisläufern (Lasse Hellemann und Jona Rietze), was allerdings auch dem Ausfall von Ben Beekmann geschuldet war. Der verletzte sich am Knie und sein Einsatz ist auch im Rückspiel fraglich. „Eins-zu eins ist er nicht zu ersetzen“, weiß Coach Sviridenko, der ansonsten alle Mann an Bord hat.

Bestbesetzung meldet Julian Bauer. Der setzt natürlich auf die Auswärtsstärke seiner Mannschaft, ohne sich allein darauf zu verlassen. Und auf deren Läuterung, nach dem sie im ersten Duell, so sein hartes Urteil, „nicht mal ansatzweise ihre Leistung abgerufen hat.“ Also wurde in der Vorbereitung kräftig an den entsprechenden Stellschrauben gedreht. Was ebenfalls für Sviridenkos Warnung spricht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.