A-Jugend-Bundesliga: Melsungen/Körle/Guxhagen souverän

Eggert in Paraderolle

Starke Vorstellung: Glenn Eggert (mJSG) hält hier im Hinspiel den Wurf von Lukas Becher (BHC). Melsungen Torwart überragte nun im Rückspiel. Foto: Hahn

Soling. Die A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen hat in der Handball-Bundesliga ein Ausrufezeichen gesetzt. Das 33:25 (15:16) der Nordhessen beim Bergischen HC war ebenso überraschend wie auch in dieser Höhe verdient. Spielstark, taktisch diszipliniert und konzentriert holten sich die Bartenwetzer ihren vierten Saisonerfolg und schlossen in der Tabelle nach Punkten zum Mittelfeld auf.

Bei schnellen Kombinationen, früh genommenen Abschlüssen und vielen Toren war fast jeder Wurf ein Treffer. Nach Mikulas Cejkas 4:3 (7.) führte erstmals die mJSG, gab diesen Vorteil ab, holte sich die Führung aber durch Ole Preglers 8:7 (13.) aber wieder zurück. Um im Anschluss dank starker Paraden von Eggert bis auf 13:9 (Maxim Pliuto, 22.) davonzuziehen. „Wir waren von Beginn an voll da und haben genau das gespielt, was wir uns zu spielen vorgenommen hatten“, sagte mJSG-Trainer Björn Brede.

Der BHC reagierte mit dem siebten Feldspieler und hatte Erfolg. Fabian Neher gelang per Siebenmeter drei Minuten vor der Halbzeitpause der 14:14-Ausgleich, zum Seitenwechsel führten die Bergischen sogar wieder. Lange freuen durften sie sich darüber nicht. Die Melsunger visierten den weiter meist leeren Kasten der Gastgeber nach der Pause zielsicherer an als zuvor. Auch Glenn Eggert, der zum 17:16 traf. Der starke Nikita Pliuto vom Kreis stellte auf 20:17 (38.), Mikulas Cejka schraubte den Vorsprung mit einem Doppelschlag weiter in die Höhe.

Überragender Akteur auf dem Feld war jedoch Glenn Eggert. Der Schlussmann parierte nicht nur mehrfach Würfe von Lukas Becher und Fabian Neher, sondern entschärfte beim Stand von 24:19 gegen Alexander Weck schon seinen dritten Siebenmeter (45.). BHC-Coach Jens Sieberger griff taktisch tief in die Trickkiste, wechselte den Torhüter, ließ erst Tomas Piroch in kurze Deckung nehmen, dann Jona Gruber, kehrte zurück zum zwischenzeitlichen Spiel mit einem Feldakteur mehr. Doch nichts half.

Im Gegenteil setzte Mikulas Cejka fünf Minuten vor dem Ende in Unterzahl den entscheidenden Treffer zum 29:23. Und weil die Melsunger weiter konsequent durchzogen, holten sie sich nach ihrer Hinspiel-Niederlage schließlich auch den besseren direkten Vergleich. (ko) • mJSG: Eggert (2 Tore, 17 Paraden / 25 Gegentore), Wenderoth (n. e.); Piroch 6, Goßmann 1/1, Gruber 6, Schuhmann, Pregler 4, Bieber, N. Pliuto 4, Cejka 10, M. Pliuto, Dexling.

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