B-Jugend zum Rückspiel in Leipzig

Für die Handball-Jungs der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen geht es heute um den Meistertitel

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Seine Treffsicherheit im Angriff, aber auch seine Aggressivität in der Deckung sind gefragt: mJSG-Rückraumspieler David Kuntscher.

Das Ende der wundersamen Reise der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen ist in Sicht. Das große, ersehnte Ziel, die Deutsche Meisterschaft der B-Jugend, greifbar nahe.

Um den letzten, entscheidenden Schritt zu tun, muss die Mannschaft von Georgi Sviridenko heute (18 Uhr Arena Leipzig) im Rückspiel beim SC DHfK Leipzig ihren Mini-Vorsprung aus dem Hinspiel verteidigen.

Was ist der 27:26-Erfolg vor eigenem Publikum wert? Darüber gibt es bei den Protagonisten übereinstimmende und unterschiedliche Ansichten. „Es geht bei Null los“, sagen Linksaußen Ben Beekmann (mJSG) und Rückraumspieler Franz Häcker (SC) unisono, ehe die Kontrahenten dann doch noch jeder für sich das Positive aus diesem Ergebnis ziehen.

Wie Lasse Hellmann. „Wir fahren mit einem Sieg im Rücken und deshalb mit viel Selbstvertrauen nach Leipzig“, betont der Kreisläufer der mJSG, während Matthias Albrecht auf die 26 erzielten Treffer seiner Mannschaft verweist: „Eine gute Ausbeute.“ Auch in Bezug auf die Regel, dass bei Torgleichheit aus beiden Finalspielen die Auswärtstreffer den Ausschlag geben. Genau so hatte Melsungen/Körle/Guxhagen Magdeburg im Halbfinale ausgeschaltet. Allerdings geht der SC-Trainer davon aus, dass seine Angreifer trotz Heimvorteil in der Leipzig Arena, die für knapp 200 Zuschauer präpariert werden soll, „nicht noch mal so viele Freiheiten genießen werden“.

Wissen, was zu verbessern ist

Genau darauf lag der Fokus der Vorbereitung seines Kollegen. So gut dessen Schützlinge mit ihren Übergängen die 3:2:1-Deckung des Gegners „drauf“ hatten, der so viele Gegentore wie noch nie im Verlauf der Endrunde kassierte, so schlecht agierte die eigene 6:0-Deckung gegen den Leipziger Rückraum. Besonders Torjäger Häcker wurde durch einfache Kreuzbewegungen immer wieder frei gesperrt und traf, wie er wollte: zehnmal.

„Wir müssen besonders im Mittelblock viel aggressiver zur Sache gehen“, fordert Georgi Sviridenko, der fürs Rückspiel auch auf eine bessere Torwartleistung hofft. Jannik Büde und Julius Kröger enttäuschten im ersten Vergleich keineswegs, wuchsen aber auch nicht über sich hinaus. „Wir wissen, was zu verbessern ist“, erklärt Rückraumspieler David Kuntscher. Und ergänzt voller Überzeugung: „Wir kriegen das auch hin.“

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