Deutsche Meisterschaft

Melsunger Zwei-Tore-Vorsprung gegen SG Flensburg kein Ruhekissen

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Hoffnungsträger der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen: Ole Pregler, der mit der B-Jugfend einen Zwei-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel zu verteidigen hat. 

Nun gilt‘s für die B-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen: Nach dem 26:24-Erfolg im Hinspiel bei der SG Flensburg/Handewitt winkt beim Wiedersehen der Einzug ins Viertelfinale.

Angst vor großem Namen gab‘s schon in der „Hölle Nord“ nicht, als die Nordhessen diese schwere Prüfung mit Bravour bestanden. Ein Erfolg, der noch dadurch aufgewertet wird, dass der Nachwuchs des aktuellen Bundesliga-Tabellenführers in den vergangenen fünf Jahren daheim nur dreimal verlor.

Trotzdem stellt Georgi Sviridenko klar, dass zwei Tore Vorsprung „nix“ sind. Mit der Abwehrarbeit war der mJSG-Trainer schon in Flensburg zufrieden, doch im Positionsangriff sieht er Steigerungspotenzial. „In Flensburg waren meine Spieler zu nervös und haben Fehler gemacht“, sagt der Diplom-Sportlehrer. In der Überzeugung, „dass sich diesmal eine gesunde Mischung aus Aufregung und Vorfreude leistungssteigernd auswirken wird.“

Genauso wie Ole Pregler. Der Rückraumspieler, der in Sviridenkos Team zu den Leistungsträgern zählt, war zwar schon vier Tage vor dem großen Spiel ziemlich aufgeregt, glaubt aber daran, dass der Sieg im Hinspiel eine „angemessene Dosis Selbstvertrauen“ gebracht hat.

Gegen eine Mannschaft, die vor dem Viertelfinale keineswegs kleine Brötchen backte. „Unser Ziel ist es, Deutscher Meister zu werden“, erklärte SG-Trainer Johann Volquardsen. Der Grund: „Wir haben eine hohe Breite an individueller Qualität und die Fähigkeit ein überdurchschnittliches Tempo zu spielen.“

Was die mJSG im ersten Vergleich unterband, wobei auch (prominente) Leistungsträger wie Magnus Holpert und Marc Glandorf kaum zum Zuge kamen. Gelingt das noch einmal, ist der vermeintliche Favorit ausgeschieden - und die Nordhessen können sich auf ein Viertelfinal-Duell mit Gummersbach oder Burgdorf freuen.

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