Deutsche Meisterschaft: Hinspiel am Samstag in Melsungen

Melsunger Handball-B-Jugend erwartet Rhein-Neckar Löwen im Achtelfinale

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Bereit für die Löwen: Die B-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen mit (vorn von links) Trainer Georgi Sviridenko, René Andrei, Jan Dobriczikowski, Jannik Büde, Julian Fuchs, Paul Kompenhans, Louis Badenheuer, Finn-Henrik Dreißiger und (hinten von links) Jona Rietze, Jan-Lasse Herbst, Benjamin Fitozovic, Ole Pregler, Navtej Dhaliwal und Ole Gastrock-Mey.

Melsungen. Im Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft empfangen die B-Jugend-Handballer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen die Rhein-Neckar Löwen.

Es ist angerichtet! Damit erwartet die Bartenwetzer am Samstag (14 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen) eine echte Herausforderung. Nicht nur, dass die Gäste mit 33:3 Punkten souveräner Meister der Baden-Württemberg-Oberliga wurden. Das Team des Trainerduos Daniel Meyer und Tobias Knaus musste sich im Finale der Deutschen Meisterschaft 2017 den Füchsen Berlin nicht etwa geschlagen geben – sie verloren nur aufgrund eines auswärts mehr erzielten Treffers (20:20/21:21). 

„Da kommt schon ein Kaliber auf uns zu. Allein körperlich wird das eine echte Herausforderung“, sagt mJSG-Coach Georgi Sviridenko und verrät: „Wir werden einiges probieren, aber lassen uns nicht in die Karten schauen.“

Die Rückraumspieler Tobias Büttel und Kaspar Veigel waren 2017 dabei. Ansonsten besteht die Jugend des Bundesliga-Tabellenführers aus zahlreichen Akteuren des jüngeren Jahrgangs. Verstärkt haben sich die Nordbadener vor der Saison lediglich mit Stefan Neagu (TV Bittenfeld) und Philipp Ahouansou (HSG Hanau).

Insbesondere vor dem zwei Meter großen Ahouansou, den zahlreichen Top-Vereine in Deutschland auf dem Zettel hatten, warnt Sviridenko. „Ihn müssen wir ausschalten“, fordert der MT-Coach, „denn er ist körperlich sehr stark und hat einen gewaltigen Wurf.“ Neben der etablierten 6:0-Deckung mit Ole Pregler und Paul Kompenhans im Mittelblock bereitet der Olympiasieger von 1988 auch eine andere Abwehrvariante vor.

Überhaupt müssen die MT-Talente in der Defensive hellwach sein. Denn neben dem Halblinken verfügen die Junglöwen über weitere vielversprechende Spieler. So stellt Ove Villmann im Tor einen sicheren Rückhalt dar, während in der Offensive neben dem wurfgewaltigen Linkshänder Veigel im rechten Rückraum vor allem auf Neagu und Spielmacher Lennart Cotic zu achten ist, der exzellent mit dem starken und torgefährlichen Kreisläufer Balazs Stadtmüller zusammenspielt.

Die Stimmung im Lager der Bartenwetzer ist nach dem 19:16-Erfolg in Saarlouis blendend. „Die Jungs haben sich ins Feuer gelegt und alles gegeben“, lobt Sviridenko. Vor allem angesichts der ersten Hälfte gerät der MT-Coach ins Schwärmen: „Das war perfekt.“ Jannik Büde im Tor war neben Kompenhans ein Eckpfeiler. Steigerungsbedarf sieht der Weißrusse noch im Spiel nach vorne: „Aus der zweiten Welle müssen wir den Gegner noch mehr unter Druck setzen.“ Dann könnte es am Samstag auch zu einem Sieg über den Vorjahresfinalisten reichen. Das Rückspiel findet eine Woche später am 21. April (16 Uhr, Stadtsporthalle Östringen) statt. 

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